Letztes Update:
20220426123739

07:48
26.04.2022
Die russischen Truppen dürften nach Ansicht britischer Experten und Expertinnen versuchen, die ukrainischen Kräfte im Osten des Landes einzukreisen. Das teilt das Verteidigungsministerium in London in seinem täglichen Geheimdienst-Update zum Ukraine-Krieg mit. Schwere Kämpfe gebe es Berichten zufolge südlich der Stadt Isjum, wo russische Kampfverbände in Richtung der Städte Slowiansk und Kramatorsk aus nördlicher und östlicher Richtung vorstoßen. In der am Fluss Dnepr in der Südukraine gelegenen Stadt Saporischschja haben sich demnach die ukrainischen Streitkräfte bereits auf einen potenziellen russischen Angriff aus südlicher Richtung vorbereitet.

06:26
26.04.2022
Die Bundesregierung will nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur eine Lieferung von Panzern aus Beständen der Industrie an die Ukraine erlauben. Dazu soll der Rüstungshersteller Krauss-Maffei Wegmann grünes Licht erhalten, um technisch aufgearbeitete Gepard-Flugabwehrpanzer aus früheren Beständen der Bundeswehr verkaufen zu können. 
Krauss-Maffei Wegmann verfügt über eine mittlere zweistellige Zahl dieser Panzer aus der aufgelösten Heeresflugabwehrabwehr der Bundeswehr. Der Gepard kann auch im Kampf gegen Bodenziele eingesetzt werden. Die Bekämpfung von fliegenden Zielen im Verbund mit anderen Kräften gilt dagegen als technisch deutlich anspruchsvoller.

06:23
26.04.2022
SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich warnt davor, die Diskussion über die Unterstützung für die Ukraine auf das Thema Waffenlieferungen zu verengen. "Schwere Waffen sind nicht die alleinige Herausforderung, die wir haben", sagt der SPD-Politiker im ARD-Morgenmagazin. Man müsse über politische Dinge und Diplomatie reden. "Und ich finde, die Diskussion der letzten Tage hat doch eine massiv militaristische Schlagseite."
"Am Ende wird es darum gehen, können die Staaten, kann die internationale Gemeinschaft, können die Vereinten Nationen helfen, vielleicht Korridore zu bilden - Fluchtkorridore - auch möglicherweise Feuerpausen", so Mützenich. "Darüber wird nach meinem Dafürhalten viel zu wenig auch in Deutschland gesprochen."

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