In der belagerten Hafenstadt Mariupol im Südosten der Ukraine fordert das Regiment "Asow" die Einrichtung eines eigenen Korridors für die Evakuierung von Zivilisten. Kommandeur Denys Prokopenko sagt in einer Videobotschaft, das Gelände des Stahlwerks Asovstal werde von russischen Truppen mit Artillerie, bunkerbrechenden Bomben und Raketen angegriffen. Dazu werden Bilder gezeigt - anscheinend aus einem Bombenschutzkeller auf dem Werksgelände mit Frauen und Kindern neben aufgehängter Wäsche zwischen Doppelstockbetten.
In dem Video sagt ein Junge: "Wenn geschossen wird, dann wackelt alles bei uns." Eine Frau spricht in die Kamera: "Uns wurde alles genommen. Lasst uns wenigstens noch etwas am Leben." Prokopenko fordert alle "zivilisierten Länder" auf, für die sofortige Evakuierung und den Schutz von Zivilisten und verwundeten Soldaten zu sorgen. Auch die Leichen von Soldaten sollten aus dem Werk herausgebracht werden.