Die ukrainische Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk hat von der russischen Militärführung erneut einen Fluchtkorridor für das eingeschlossene Mariupol gefordert. "Gesondert fordern wir dringend einen humanitären Korridor vom Territorium des Kombinats Asowstahl für Frauen, Kinder und andere Zivilpersonen", schreibt Wereschtschuk auf Russisch auf ihrem Telegram-Kanal.
Sie drohte den Verantwortlichen bei einer Ablehnung mit einer Verurteilung wegen Kriegsverbrechen. Tags zuvor hatten die russischen Streitkräfte nach eigenen Angaben für mehrere Stunden das Feuer um das Stahlwerk eingestellt und den verbliebenen Verteidigern angeboten, sich zu ergeben.