Letztes Update:
20220419020420

14:05
18.04.2022
Die ukrainische Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk hat von der russischen Militärführung erneut einen Fluchtkorridor für das eingeschlossene Mariupol gefordert. "Gesondert fordern wir dringend einen humanitären Korridor vom Territorium des Kombinats Asowstahl für Frauen, Kinder und andere Zivilpersonen", schreibt Wereschtschuk auf Russisch auf ihrem Telegram-Kanal. 
Sie drohte den Verantwortlichen bei einer Ablehnung mit einer Verurteilung wegen Kriegsverbrechen. Tags zuvor hatten die russischen Streitkräfte nach eigenen Angaben für mehrere Stunden das Feuer um das Stahlwerk eingestellt und den verbliebenen Verteidigern angeboten, sich zu ergeben. 

12:43
18.04.2022
Bei den diesjährigen Ostermärschen in Deutschland ziehen die Organisatoren eine positive Bilanz. Die Zahl der Teilnehmer sei im Vergleich zu den Vorjahren "moderat" angestiegen, teilt das Netzwerk Friedenskooperative in Bonn mit. In über 120 Städten hätten über Ostern Aktionen für Frieden und Abrüstung stattgefunden. Zentrale Forderungen seien ein Waffenstillstand und das Ende des Krieges gegen die Ukraine gewesen.
"Der Krieg in der Ukraine hat über die Ostertage viele Menschen auf die Straßen getrieben, die nicht ohnmächtig die Nachrichten verfolgen möchten, sondern sich aktiv gegen den Krieg, für diplomatische Lösungen und gegen Aufrüstung engagieren wollen", so ein Sprecher des Netzwerks. 

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12:32
18.04.2022
Russlands Zentralbankchefin Elvira Nabiullina sichert weitere Lockerungen bei der Devisenkontrolle zu. "Wir können in der nächsten Zeit nicht auf alle Elemente der Devisenkontrolle verzichten. Aber die Kontrolle muss so austariert werden, dass sie zwar alle Risiken abdeckt, aber die normale Außenhandelstätigkeit nicht beeinträchtigt", sagt Nabiullina bei einer Anhörung im russischen Parlament, der Staatsduma.
Russland hatte auf die westlichen Sanktionen nach Kriegsbeginn mit Gegenmaßnahmen reagiert. Einige Einschränkungen sind inzwischen aber wieder aufgehoben worden: So dürfen russische Banken den Bürgern wieder Dollar und Euro verkaufen. Auch die Kommission für Währungsgeschäfte an der Börse wurde wieder annulliert. Im nächsten Schritt könnten laut Nabiullina die Vorschriften über die Devisenabgabe für Exporteure gelockert werden, "darunter auch beim Nicht-Rohstoff-Export".

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