Letztes Update:
20220419020420

08:40
18.04.2022
Bei russischen Raketenangriffen auf die Stadt Lwiw im Westen der Ukraine sind nach Angaben des Bürgermeisters Andrij Sadowyj mindestens sechs Menschen getötet und elf verletzt worden. Unter den Verletzten sei auch ein Kind, sagt er. Durch die Druckwelle sollen die Fensterscheiben eines Hotels in der Nähe zerstört worden sein. In dem Hotel lebten Menschen, die vor dem Krieg aus anderen Regionen der Ukraine geflüchtet waren. 40 Autos seien zudem beschädigt worden, teilt Sadowyj mit.
Dicke Rauchschwaden waren über der Stadt zu sehen, wie Mitarbeiter der Nachrichtenagentur AP in Lwiw beobachteten. Der Gouverneur Maxym Kosyzkyj erklärt, es habe vier russische Raketenangriffe gegeben, von denen drei militärische Einrichtungen und einer einen Reifenhandel getroffen hätten. Rettungskräfte seien im Einsatz und löschten die Feuer. Eisenbahnchef Alexander Kamyschin erklärt, es seien Ziele in der Nähe von Bahnanlagen getroffen worden. Der Bahnverkehr sei jedoch mit einigen Verzögerungen wieder angelaufen, Schäden würden behoben.   

08:35
18.04.2022
Die russischen Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge in der Nacht mehr als 100 Ziele beschossen, an denen ukrainische Militärtechnik und Truppen konzentriert waren. "Die Heeresflieger haben acht Panzer und andere gepanzerte Fahrzeuge vernichtet sowie bis zu einer Kompanie an Mannstärke", teilt der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums mit.
Seinen Angaben zufolge haben die russischen Luftabwehrkräfte zudem drei ukrainische Kampfflugzeuge, zwei MiG-29 nahe der Stadt Isjum und eine Su-25 nahe Awdijiwka, abgeschossen. Russische Iskander-Raketen hätten derweil vier militärische Zeughäuser vernichtet. Diese Angaben konnten unabhängig nicht überprüft werden.

08:29
18.04.2022
Polens Grenzschutz hat am Sonntag erneut mehr Einreisen in die Ukraine als Ausreisen aus dem östlichen Nachbarland gezählt. Rund 19.300 Menschen hätten Polen Richtung Ukraine verlassen, teilt der Grenzschutz per Twitter mit. Dagegen kamen im gleichen Zeitraum aus der Ukraine 17.300 Menschen nach Polen - 10 Prozent weniger als am Vortag. Bei den Ukraine-Rückkehrern handelt es sich nach Angaben der Behörden zum Großteil um ukrainische Staatsbürger. Sie reisen meist in Gebiete, die die ukrainische Armee zurückerobert hat. 

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