Letztes Update:
20220414020508

08:33
13.04.2022
Führende Wirtschaftsforschungsinstitute mahnen die Politik, Hilfspakete gegen die hohen Energiepreise vorsichtig zu dosieren, um die Inflation nicht weiter anzuheizen. "Werden solche Hilfen auf breiter Front ausgereicht, treibt das zusätzlich die Inflation und torpediert den wichtigen Lenkungseffekt höherer Energiepreise. Das verschärft wiederum die Probleme einkommensschwacher Haushalte und erhöht die gesamtwirtschaftlichen Kosten", erklärt der Leiter des Kiel Instituts für Weltwirtschaft, Stefan Kooth. Schon jetzt erwarten die großen Institute für 2022 eine Inflationsrate von 6,1 Prozent, den höchsten Wert seit 40 Jahren. 
Sie schrauben ihre Konjunkturprognose auch vor allem wegen des Kriegs in der Ukraine nach unten. Für dieses Jahr erwarten die Forscher nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 2,7 Prozent. Bei einer sofortigen Unterbrechung der russischen Gaslieferungen würde die Wirtschaftsleistung sogar nur um 1,9 Prozent zunehmen. Im Herbst hatten sie noch ein Wachstum von 4,8 Prozent vorhergesagt. 

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08:21
13.04.2022
Momentaufnahme aus der ukrainischen Stadt Jahidne: Das Heck einer Rakete ragt in einem Wohngebiet aus der Erde.

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