Letztes Update:
20220413020513

12:44
12.04.2022
Der FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff bezeichnet die Teilnehmer der Ostermärsche als "fünfte Kolonne Wladimir Putins". "Wenn Ostermarschierer jetzt Abrüstung fordern und in Interviews vorschlagen, die Ukraine 'gewaltfrei zu unterstützen', spucken sie den Verteidigern Kiews und Charkiws ins Gesicht", schreibt der stellvertretende Chef der FDP-Bundestagsfraktion in einem Gastbeitrag für Die Zeit. 
"Sie traumatisieren die zu uns Geflüchteten ein zweites Mal, denn sie schützen die Mörder und Vergewaltiger von Butscha, Irpin und Mariupol. (...) Die Ostermarschierer sind die fünfte Kolonne Wladimir Putins, politisch und militärisch." Die Ukraine habe den alten Spruch der Friedensbewegung - "Frieden schaffen ohne Waffen" - anfangs sogar in die Tat umgesetzt, schrieb Lambsdorff.

1994 gab sie als junges unabhängiges Land ihre Atomwaffen an Russland zurück, das sich im Gegenzug verpflichtete, die territoriale Integrität der Ukraine zu respektieren, mehr noch, sie zu beschützen. Es war ein Akt einseitiger Abrüstung, wie ihn die Ostermarschierer immer wieder vorschlagen. Und heute? Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass die Parolen der Ostermarschbewegung realitätsfern und gefährlich sind, dann hat Wladimir Putin ihn mit seinem brutalen Überfall am 24. Februar dieses Jahres erbracht. 12:44
12.04.2022
Alexander Graf Lambsdorff
extern
Akzeptieren

11:54
12.04.2022
Im ukrainischen Nachbarland Moldau wird von der EU ein Lagerhaus für Hilfsgüter für Flüchtlinge eingerichtet. Zudem werden diese Woche mehr als 1200 Zelte und 4000 Decken geliefert für Menschen, die durch den Krieg vertrieben worden sind, wie die zuständige EU-Kommission mitteilt.
"Der Bedarf der betroffenen Zivilisten an humanitärer Hilfe nimmt angesichts des äußerst brutalen militärischen Angriffs Russlands auf die Ukraine exponentiell zu", sagt der das Krisenmanagement koordinierende Kommissar Janez Lenarčič. Nach Angaben der EU-Kommission hat der Krieg in der Ukraine bereits mehr als 4,5 Millionen Menschen gezwungen, in Nachbarländer wie Ungarn, Moldau, Polen und die Slowakei zu fliehen. 

✖
An dieser Stelle sind Inhalte eines Drittanbieters zu sehen. Durch Ihre Zustimmung akzeptieren Sie, dass dieser Anbieter eigene Analyse-Daten erhebt.
www.pz-news.de/datenschutz
Akzeptieren