Letztes Update:
20220411020443

22:56
10.04.2022
Über den aktuellen Krieg Russlands gegen die Ukraine hinaus rechnet der Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit weiteren Zusammenstößen der beiden Länder in den kommenden Jahren. 
"Russland sucht eine neue Form des Imperiums, entweder mit Wladimir Putin oder mit Alexej Nawalny, so in 32 bis 35 Jahren werden wir mindestens noch zwei oder drei Runden mit Russland haben", sagt Olexeij Arestowytsch nach Angaben der Agentur Unian. Ob größerer Krieg oder nur Grenzscharmützel - die Wahrscheinlichkeit neuer Zusammenstöße sah er bei 95 Prozent.

22:01
10.04.2022
Gut vier Jahre lang hat ein 200 Kilogramm schweres Wildschwein in Oberfranken den Namen "Putin" getragen - wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ist damit Schluss. Der russischstämmige Keiler wird künftig "Eberhofer" heißen. 
Dieser Name setzte sich bei einer Online-Abstimmung durch, wie der Wildpark Waldhaus Mehlmeisel (Landkreis Bayreuth) bekanntgibt. "Wir sind ein harmonischer, schöner kleiner Wildpark und da passte so ein Name einfach nicht rein", sagt Betreiber Eckard Mickisch mit Blick auf den nunmehr aus dem Gehege verbannten Namen des russischen Präsidenten.

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21:00
10.04.2022
Die ukrainische Regierung stellt erste Mittel für dringende Aufräum- und Reparaturarbeiten in den von russischer Besatzung befreiten Gebieten bereit. Ministerpräsident Denys Schmyhal nannte in Kiew eine Summe von einer Milliarde Hrywnja (31,2 Millionen Euro). Zuvorderst sollten die Netze für Wärme, Gas, Wasser und Strom repariert werden. Dann gehe es um die Reparatur von Dächern, den Austausch von Fenstern und Türen, die Beseitigung von Schlaglöchern auf den Straßen.
Dafür soll das Kiewer Gebiet 400 Millionen Hrywjna erhalten, die Gebiete Tschernihiw und Sumy im Nordosten je 250 Millionen Hrywnja, das Gebiet Schytomyr im Westen 100 Millionen Hrywnja. Diese Teile der Ukraine waren wochenlang von russischen Truppen besetzt gewesen, die dort große Zerstörungen hinterließen.

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