Letztes Update:
20220409133312

12:32
09.04.2022
Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba ruft die Menschen im Land auf, mutmaßliche Kriegsverbrechen russischer Soldaten zu melden. Dafür sei nun eine eigene Homepage eingerichtet worden, schreibt Kuleba auf Twitter. "Die gesammelten Beweise für die von Russlands Armee in der Ukraine begangenen Gräueltaten werden sicherstellen, dass diese Kriegsverbrecher der Justiz nicht entkommen können", erklärt er. Auf der Seite wurden bislang neben Fotos auch Berichte von Augenzeugen veröffentlicht, die die Ermordung, Folter und Vergewaltigung von Zivilisten schildern.

12:26
09.04.2022
Durch den russischen Angriffskrieg sind offiziellen Angaben zufolge mehr als 300 ukrainische Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen beschädigt worden. "21 Krankenhäuser wurden komplett zerstört", sagt Gesundheitsminister Viktor Ljaschko im ukrainischen Fernsehen. Diese müssten nun komplett neu aufgebaut werden. Patienten aus den umkämpften Gebieten im Osten seien in zentrale und westliche Regionen evakuiert worden.
In den nach dem Abzug russischer Truppen wieder unter ukrainischer Kontrolle stehenden Gebieten bei Kiew hingegen würden medizinische Einrichtungen wieder genutzt. "In Butscha und Irpin sind die Krankenhäuser wieder in Betrieb genommen worden", sagte Ljaschko. Es müssten vor allem oberflächliche Reparaturen vorgenommen werden. In Borodjanka würde die Situation gerade bewertet. Die Notaufnahme funktioniere jedoch wieder.

12:00
09.04.2022
Russlands Parlament beklagt die Blockade seines Kanals auf der Videoplattform Youtube und deutet eine möglicherweise baldige Sperrung von Youtube in Russland an. Youtube habe über die Sperrung der Seite informiert, auf der bislang etwa Übertragungen von Plenarsitzungen gezeigt wurden, teilt die Staatsduma im Netzwerk VKontakte mit. Der Youtube-Kanal der Staatsduma war am Samstag tatsächlich nicht mehr aufrufbar. 
Der US-Konzern Google, zu dem Youtube gehört, erklärt die Blockade laut der russischen Agentur Interfax mit Sanktionen und sich daraus ergebenden Handelsbestimmungen. Die USA hatten als Reaktion auf Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine Ende März die gesamte Staatsduma auf ihre Sanktionsliste gesetzt. Russlands Parlamentschef Wjatscheslaw Wolodin behauptet, IT-Unternehmen würden von US-Behörden zu einem "Informationskrieg" gegen Moskau gezwungen. "Das können wir nicht zulassen", schreibt Wolodin auf Telegram.

✖
An dieser Stelle sind Inhalte eines Drittanbieters zu sehen. Durch Ihre Zustimmung akzeptieren Sie, dass dieser Anbieter eigene Analyse-Daten erhebt.
www.pz-news.de/datenschutz
Akzeptieren