Letztes Update:
20220409083043

00:55
09.04.2022
Mehr als 6500 Menschen haben nach Angaben aus Kiew am Freitag umkämpfte Gebiete verlassen können. Das teilt die ukrainische Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk in einer auf Facebook veröffentlichten Videobotschaft mit. Mehr als 1600 Menschen stammten aus der belagerten Hafenstadt Mariupol, mehr als 3500 seien Bewohner des Gebiets Saporischschja. Rund 1500 weitere Menschen habe man aus dem Gebiet Luhansk evakuieren können.
In der südukrainischen Stadt Melitopol würden von russischen Einheiten seit 24 Stunden acht Evakuierungsbusse festgehalten, sagt Wereschtschuk weiter. Man führe Verhandlungen über die Rückgabe der Busse, um Menschen wie geplant zu evakuieren.

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Wir müssen so schnell wie möglich ohne Gas aus Russland auskommen und alles dafür tun, schnellstmöglich ein Gas-Embargo zu erreichen. Und für die Importe von Kohle und Öl aus Russland gilt für uns, dass es da sofort ein Embargo braucht. 00:33
09.04.2022
Das sagt der Bundessprecher der Grünen Jugend, Timon Dzienus, der Rheinischen Post. Nur so könne man Russlands Präsidenten Wladimir Putin in Schranken weisen.

00:09
09.04.2022
Wolodymyr Selenskyj erwartet nach einem Angriff auf den Bahnhof in Kramatorsk mit mehr als 50 Toten eine entschiedene Antwort der internationalen Gemeinschaft. "Wir erwarten eine entschlossene, weltweite Reaktion auf dieses Kriegsverbrechen", sagt der ukrainische Präsident  in seiner täglichen Videobotschaft. Er forderte ein vollständiges Embargo auf russisches Öl und Erdgas.
Selenskyj sagte in einer Videobotschaft am späten Freitagabend, es seien die Energieexporte, die den Löwenanteil der Profite Russlands ausmachten. Sie ließen die russische Führung glauben, dass die Welt die "Kriegsverbrechen" der russischen Armee ignorieren werde. Auch die russischen Banken müssten vollständig vom globalen Finanzsystem abgekoppelt werden. 

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