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20:30
05.04.2022
Das russische Verteidigungsministerium kündigt neue Gefechte gegen ukrainische Truppen in der Hafenstadt Mariupol an. Das "Regime" in Kiew ignoriere ständig Aufforderungen, die Kämpfe einzustellen, sagte Ministeriumssprecher Igor Konaschenkow in Moskau. Die Truppen sollten die Waffen niederlegen und aus der Stadt über die vereinbarten Korridore abziehen. Kiew habe aber kein Interesse daran, das Leben seiner Soldaten oder der Menschen in der Stadt zu schützen, hieß es in zwei Mitteilungen des Ministeriums.
"Mariupol wird durch die Einheiten der russischen Streitkräfte und der Donezker Volksrepublik befreit von den Nationalisten", sagte Generalmajor Konaschenkow. Sein Kollege Michail Misinzew sagte, dass die humanitären Korridore kaum funktionierten.

20:12
05.04.2022
UPDATE | Eine internationale Unterstützer-Konferenz für die wegen der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine stark unter Druck stehende Republik Moldau hat sich auf Finanzhilfen im hohen dreistelligen Millionenbereich für das Land geeinigt. Die Teilnehmer hätten zudem die schnelle Aufnahme von 12.000 Kriegsflüchtlingen aus Moldau zugesagt, erklärte Außenministerin Annalena Baerbock bei der Konferenz in Berlin. Die Ex-Sowjetrepublik ist eines der ärmsten Länder Europas. 
Laut Abschlusserklärung haben sich die Teilnehmer darauf geeinigt, die Widerstandsfähigkeit Moldaus im finanziellen Bereich mit einer Gesamtsumme in Höhe von rund 660 Millionen Euro zu unterstützen, darunter gut 108 Millionen Euro als unmittelbare Zuschüsse und 530 Millionen Euro als Kreditlinien. Für Deutschland sagte Kanzler Olaf Scholz einen ungebundenen Finanzkredit in Höhe von 50 Millionen Euro zu.

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