Auch
Portugal, Spanien, Rumänien und Slowenien haben
russische Diplomaten ausgewiesen. Die zehn Betroffenen müssten das Land binnen zwei Wochen verlassen, teilte das Außenministerium in Lissabon mit. Die Personen hätten "die nationale Sicherheit gefährdet". Madrid gab die Ausweisung von "mindestens 25" Mitarbeitern der russischen Botschaft bekannt. Außenminister José Manuel Albares teilte mit, bei den Betroffenen handele es sich um Diplomaten und Personal.
Das slowenische Außenministerium bestellte den russischen Botschafter in Ljubljana, Timur Ejwasow, ein und teilte ihm mit, dass die Personalstärke der russischen Botschaft von derzeit 41 Diplomaten auf 8 zu reduzieren sei, wie die slowenische Nachrichtenagentur
STA berichtet. Das Ministerium habe gegenüber dem Botschafter
"schärfsten Protest und Abscheu über das Massaker an ukrainischen Zivilisten in Butscha" zum Ausdruck gebracht. Das Außenministerium in der rumänischen Hauptstadt Bukarest teilte zur Begründung mit, die zehn Diplomaten hätten gegen die Wiener Konvention über diplomatische Beziehungen von 1961 verstoßen.