Letztes Update:
20220406020548

19:10
04.04.2022
Nach einem unerwartet starken Anstieg der Exporte im Februar stellt sich der deutsche Außenhandel wegen des Ukraine-Krieges auf harte Zeiten ein. Insgesamt wurden Waren im Wert von 124,7 Milliarden Euro ausgeführt, das waren nach Daten des Statistischen Bundesamtes 14,3 Prozent mehr als im Februar 2021. Gegenüber dem Vormonat ergab sich kalender- und saisonbereinigt ein Anstieg um 6,4 Prozent. Analysten hatten hier mit einem geringeren Plus von 1,5 Prozent gerechnet. Wegen der ökonomischen Folgen des Ukraine-Krieges droht der Exportmotor nun ins Stottern zu geraten. Hinzu kommen Corona-Lockdowns in China, die zusätzlich belasten.

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18:49
04.04.2022
Bundesjustizminister Marco Buschmann ruft Flüchtlinge aus der Ukraine auf, Ermittlern in Deutschland Hinweise auf Kriegsverbrechen zu geben. "Das können Handyaufnahmen oder Zeugenaussagen sein, die bei der Polizei eingereicht werden können und vom Generalbundesanwalt ausgewertet werden", sagte der FDP-Politiker dem Kölner Stadt-Anzeiger. So müssten etwa die Gräueltaten in der Stadt Butscha juristisch aufgearbeitet werden.
"Wenn sich Beweise sicherstellen und auswerten lassen, sollten wir alles daransetzen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden", so Buschmann. "Kriegsverbrecher dürfen sich nirgendwo sicher fühlen. Erst recht nicht in Deutschland."

18:24
04.04.2022
Die Bundesregierung prüft nach den Kriegsgräueln in der ukrainischen Stadt Butscha die Lieferung weiterer Verteidigungssysteme an Kiew. "Wir werden unsere Unterstützung für die Verteidigung der Ukraine noch einmal verstärken", sagte Außenministerin Annalena Baerbock in Berlin. Es gehe um Leben und Tod von Millionen von Menschen in der Ukraine. Man sehe sich daher jetzt auch Systeme an, die man bisher nicht geliefert habe, so Baerbock. Kriegsverbrechen wie in Butscha dürften nicht ungesühnt bleiben.

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