Letztes Update:
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08:05
04.04.2022
Die Ukraine will mutmaßliche Gräueltaten russischer Soldaten an der Zivilbevölkerung mithilfe internationaler Ermittler untersuchen lassen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagt, die Welt habe schon viele Kriegsverbrechen gesehen. "Die Zeit ist gekommen, die von den russischen Truppen begangenen Kriegsverbrechen zum letzten Übel dieser Art auf der Erde zu machen", erklärt der Präsident. 
Laut Selenskyj werde ein spezieller Justizmechanismus geschaffen, um die russischen Gräueltaten unter Beteiligung internationaler Staatsanwälte und Richter zu untersuchen.

07:43
04.04.2022
Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine haben sich rund 2,48 Millionen Menschen in Polen in Sicherheit gebracht. Das teilt der polnische Grenzschutz auf Twitter mit. Allein gestern waren es demnach rund 22.300 Menschen. Dies sei ein Rückgang um 6,4 Prozent im Vergleich zu gestern gewesen. Aus Polen in Richtung Ukraine hätten seit Kriegsbeginn am 24. Februar rund 457.000 Menschen die Grenze überquert. 
Bei diesen Reisenden handelt es sich nach früheren Angaben des Grenzschutzes zum überwiegenden Teil um ukrainische Staatsbürger, die in ihr Heimatland zurückkehren. Viele Männer, aber auch Frauen, wollen sich dort den ukrainischen Truppen anschließen und gegen die russischen Truppen kämpfen. Andere kehren zurück, um sich um Kinder oder hilfsbedürftige Angehörige zu kümmern.

06:58
04.04.2022
Nach dem Massaker in der Stadt Butscha bei Kiew sind ukrainischen Medienberichten zufolge deutlich mehr als 300 Leichen von Zivilisten geborgen worden. Bis Sonntagabend seien bereits 330 bis 340 leblose Körper eingesammelt worden, schreibt die Zeitung Ukrajinska Prawda unter Berufung auf einen Bestattungsdienst. Heute wird die Suche nach weiteren Opfern fortgesetzt. Einige Leichen seien in Hinterhöfen vergraben, hieß es.

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