Letztes Update:
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Es ist eine Brutalität gegen Zivilisten, wie wir sie in Europa seit Jahrzehnten nicht gesehen haben 14:50
03.04.2022
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat sich auf CNN entsetzt über den Tod zahlreicher Menschen in der Kiewer Vorstadt Butscha gezeigt.
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13:40
03.04.2022
Nach Angaben aus Kiew befinden sich insgesamt elf ukrainische Ortsvorsteher in russischer Gefangenschaft. Vermisst würden derzeit Lokalpolitiker aus den Gebieten Kiew, Charkiw, Mykolajiw und Donezk, so die ukrainische Vize-Regierungschefin Iryna Wereschtschuk. Es liefen Verhandlungen über einen Gefangenenaustausch. 
Von ukrainischer Seite hieß es zudem, im Großraum Kiew seien die Ortsvorsteherin von Motyschyn, Olha Suchenko, und ihr Ehemann tot aufgefunden worden.

13:28
03.04.2022
Bundeskanzler Olaf Scholz hat dem russischen Militär Verbrechen in der Ukraine vorgeworfen und schonungslose Aufklärung gefordert. "Ich verlange, dass internationale Organisationen wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz Zugang erhalten zu diesen Gebieten, um die Gräueltaten unabhängig zu dokumentieren", erklärt Scholz. "Diese Verbrechen des russischen Militärs müssen wir schonungslos aufklären." Das Wort Kriegsverbrechen benutzte er in der Stellungnahme nicht.
Scholz bezog sich auf Gräueltaten, die nach dem Abzug der russischen Truppen in der Vorortgemeinde Butscha bei Kiew entdeckt wurden. In Butscha – einem Gebiet, das bis vor wenigen Tagen vom russischen Militär kontrolliert wurde – seien Dutzende erschossene Zivilisten entdeckt worden. "Straßen übersät mit Leichen. Notdürftig verscharrte Körper. Es ist von Frauen, Kindern und Alten die Rede, die unter den Opfern sind."

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