Letztes Update:
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07:54
03.04.2022
Fotos zeigen die Zerstörung in der Stadt Butscha nahe Kiew, aus der sich die russische Armee zurückgezogen hat. Weitere Aufnahmen - von Nachrichtenagenturen und auch in den sozialen Netzwerken - zeigen Leichen unter anderem auf den Straßen des Ortes. Die ukrainische Seite wirft Russland vor, dass dessen Soldaten in Butscha viele Zivilisten erschossen haben sollen. Auf einigen Fotos sind Tote zu sehen, deren Hände auf den Rücken gefesselt wurden.

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07:44
03.04.2022
Der russische Staatskonzern Gazprom setzt nach eigenen Angaben seine Gaslieferungen durch die Ukraine in Richtung Westen in großem Umfang fort. Ungeachtet des Kriegs sollen an diesem Sonntag 108,4 Millionen Kubikmeter durch das Leitungssystem des Nachbarlands gepumpt werden, wie das Unternehmen der Nachrichtenagentur Interfax zufolge mitteilt.
Dies entspricht nach russischen Angaben der bestellten Menge. Am Samstag waren es Gazprom zufolge 108,1 Millionen Kubikmeter. Die vertraglich mögliche maximale Auslastung liegt bei 109 Millionen.

07:26
03.04.2022
Russland dämpft Hoffnungen der Ukraine auf ein baldiges Spitzentreffen der beiden Präsidenten Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj. Es gebe noch viel zu tun, sagte der russische Verhandlungsführer Wladimir Medinski der Nachrichtenagentur Interfax. "Ich teile leider nicht den Optimismus von Arachamija." Zuvor hatte der ukrainische Chefunterhändler David Arachamija im ukrainischen Fernsehen von einem möglicherweise baldigen Treffen der beiden Staatschefs gesprochen.
Die Ukraine hatte auch schon Zugeständnisse angedeutet. Der russische Chefunterhändler Medinski betont hingegen, dass Russlands Position in Bezug auf die Krim und den Donbass "unverändert" sei. Moskau fordert einen Verzicht der Ukraine auf eine Nato-Mitgliedschaft sowie die Anerkennung der abtrünnigen ostukrainischen Separatistengebiete als eigene Staaten und der 2014 annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim als Teil Russlands.

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