Letztes Update:
20220331020600

14:36
30.03.2022
Rund 800 Ärztinnen und Ärzte aus Deutschland haben sich laut SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach bislang zu einem Einsatz in der Ukraine oder den Nachbarstaaten bereit erklärt. Dabei geht es um die Vor-Ort-Unterstützung der medizinischen Infrastruktur in der Ukraine und der medizinischen Versorgung geflüchteter Menschen in den Nachbarstaaten im Rahmen von internationalen Organisationen.
Lauterbach zufolge läuft in Deutschland inzwischen auch die Versorgung von Schwerstverletzten vor allem aus der Ost- und der Westukraine stärker an. Betroffene sollen nach dem sogenannten Kleeblatt-Prinzip verteilt werden, also gleichmäßig auf die Regionen. Bei der Versorgung von Schwerverletzten und Schwerkranken aus der Ukraine soll Deutschland nach den bisherigen Ankündigungen Lauterbachs eine zentrale Rolle spielen. Außerdem liefere Deutschland Arzneimittel, Betäubungsmittel und andere medizinische Hilfsgüter in die Ukraine, so der Minister. 

14:20
30.03.2022
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bezeichnet ihre jahrelange Unterstützung der russischen Erdgaspipeline Nord Stream 2 als Fehler. Auch die Gründung der Klimaschutzstiftung Mecklenburg-Vorpommern, in die 20 Millionen Euro von Nord Stream 2 geflossen sind, sei aus heutiger Sicht ein Fehler, sagt die SPD-Politikerin bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt nach sechswöchiger Krankheit. "Auch ich habe diesen Fehler gemacht", räumt sie ein. Es sei gut, dass Nord Stream 2 nun gestoppt sei und dass die Stiftung abgewickelt werde.
Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern hat in den vergangenen Jahren enge Beziehungen nach Russland gepflegt. Ein Grund: Die Gaspipeline Nord Stream 1 erreicht im vorpommerschen Lubmin das deutsche Festland - auch Nord Stream 2 sollte dort anlanden. 

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14:02
30.03.2022
Mit verdeckten Ermittlern und hartem Durchgreifen will die Bundespolizei ukrainische Frauen am Bahnhof Hannover-Messe vor Männern aus dem Rotlichtmilieu schützen. Die Geflüchteten würden schon im Zug von Frankfurt/Oder mit Flyern über das Phänomen der unlauteren Anwerbeversuche hingewiesen, sagt Michael Schuol, Vize-Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover. 
Es gebe klare Hinweise, dass Personen aus dem organisierten kriminellen Milieu bewusst junge Frauen ansprächen. Außerdem gebe es Männer, die Anschluss suchten, was strafrechtlich nicht relevant, aber nicht gewollt sei. Bislang sind am Bahnhof in Hannover der Bundespolizei zufolge 16 Männer auffällig geworden.

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