Rund 800 Ärztinnen und Ärzte aus Deutschland haben sich laut SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach bislang zu einem Einsatz in der Ukraine oder den Nachbarstaaten bereit erklärt. Dabei geht es um die Vor-Ort-Unterstützung der medizinischen Infrastruktur in der Ukraine und der medizinischen Versorgung geflüchteter Menschen in den Nachbarstaaten im Rahmen von internationalen Organisationen.
Lauterbach zufolge läuft in Deutschland inzwischen auch die Versorgung von Schwerstverletzten vor allem aus der Ost- und der Westukraine stärker an. Betroffene sollen nach dem sogenannten Kleeblatt-Prinzip verteilt werden, also gleichmäßig auf die Regionen. Bei der Versorgung von Schwerverletzten und Schwerkranken aus der Ukraine soll Deutschland nach den bisherigen Ankündigungen Lauterbachs eine zentrale Rolle spielen. Außerdem liefere Deutschland Arzneimittel, Betäubungsmittel und andere medizinische Hilfsgüter in die Ukraine, so der Minister.