Letztes Update:
20220331020600
Wir müssen realistisch sein: Die Zerstörung und die Länge des Krieges sind nicht vollständig absehbar. Viele werden länger hier bleiben. 05:48
30.03.2022
Das sagt Heil im ARD-"Morgenmagazin" über den Zustrom von Geflüchteten aus der Ukraine. Das zeigten auch die Erfahrungen aus vorherigen Fluchtbewegungen - und deshalb müsse diesen Menschen eine längerfristige Perspektive in Deutschland eröffnet werden, konkret auf dem Arbeitsmarkt. 

05:48
30.03.2022
Konkret sprach Heil etwa die Anerkennung von Qualifikationen an. "Es kommen sehr, sehr viele Menschen zu uns, die auch eine gute Ausbildung haben. (...) Die Ausbildungssysteme sind nicht eins zu eins vergleichbar - da müssen wir schneller werden", sagt Heil. Entscheidende Fragen seien: "Wie kriegen wir es hin, dass die nicht alle in Hilfstätigkeiten gedrängt werden? Und vor allen Dingen auch: Wie kriegen wir es hin, dass die Menschen, die so ein schweres Schicksal jetzt hinter sich haben, hier auch nicht ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen ausgesetzt sind?"

04:44
30.03.2022
Der Deutsche Landkreistag sieht bei der bundesweit organisierten Unterbringung von Kriegsflüchtlingen noch erheblichen Verbesserungsbedarf. "Der Prozess der Verteilung der Vertriebenen aus der Ukraine über den Bund läuft immer noch nicht rund", sagt Verbandspräsident Reinhard Sager der Deutschen Presse-Agentur. Nach wie vor träfen Busse in den Landkreisen ein, die deutlich weniger Flüchtlinge brächten als ursprünglich angekündigt. Dies erschwere die Planung und führe insbesondere bei den vielen ehrenamtlichen Helfern zu Frustration.

04:15
30.03.2022
Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm, hält nichts davon, Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine die gleichen Sozialleistungen zukommen zu lassen wie Hartz-IV-Empfängern. Nach geltender Rechtslage stehe den Menschen, die nach der sogenannten Massenzustrom-Richtline vorübergehend Schutz in Deutschland erhalten, eine Versorgung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zu, sagt der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. "Davon sollte jetzt, wo die Richtlinie zum ersten Mal Anwendung findet, nicht einfach so abgewichen werden."

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