Letztes Update:
20220330044122

03:03
30.03.2022
Mit den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs für die Landwirtschaft befasst sich in dieser Woche die Konferenz der Agrarminister von Bund und Ländern. "Dieses Thema mit all seinen Folgen wird die Agrarministerkonferenz mit Sicherheit dominieren", sagt der Vorsitzende der Konferenz, Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Sven Schulze (CDU). Am Mittwoch und Donnerstag kommen zunächst die Amtschefs zu Vorbesprechungen zusammen, bevor die Landwirtschaftsminister ab Donnerstagnachmittag in einer Videoschalte über den agrarpolitischen Kurs beraten.
Durch den Krieg besteht aktuell die Sorge, dass die weltweite Ernährungssicherheit nicht gewährleistet ist. Vor allem die Nutzung von Brachflächen für die Landwirtschaft wird daher ein wichtiges Thema sein. Die EU-Kommission hatte den Weg für eine zeitweise Bewirtschaftung frei gemacht. Uneinigkeit besteht bei den Agrarministern von Bund und Ländern dem Vernehmen nach über die Umsetzung des Vorschlags.

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02:47
30.03.2022
Eine Vertretung der EU-Beratermission in der Ukraine ist nach Angaben des EU-Chefdiplomaten Josep Borrell von Russland beschossen worden. Man habe glaubwürdige Informationen darüber erhalten, dass die Räumlichkeiten der Außenstelle Mariupol der EU-Beratungsmission in der Ukraine vor kurzem unter russischen Beschuss geraten sei, heißt es in einer Mitteilung Das Büro und die Ausrüstung seien stark beschädigt worden. Missionsmitglieder wurden den Angaben zufolge nicht verletzt.

02:29
30.03.2022
Die ukrainische Militärführung betrachtet den Abzug russischer Truppen aus den Fronten nördlich von Kiew nur als Umgruppierung. Der "sogenannte Truppenabzug" sei eher eine Rotation von Einheiten, mit der die ukrainische Militärführung getäuscht werden solle, teilt der ukrainische Generalstab mit. Auch solle damit ein falsches Bild von dem angeblich eingestellten Plan zur Einkesselung Kiews geschaffen werden.
Das russische Militär habe einige Einheiten aus der Umgebung von Kiew und Tschernihiw abgezogen, heißt es in dem Lagebericht weiter. Doch gebe es Anzeichen, dass diese Einheiten an anderer Stelle im Osten der Ukraine eingesetzt werden sollen.

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