Als Alternative zu einem Importstopp für Öl und Gas aus Russland bringen Ökonomen eine Abgabe ins Spiel. So könnten russische Einnahmen gemindert und westliche Einnahmen gesteigert werden, argumentieren Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Axel Ockenfels von der Universität Köln in einem gemeinsamen Gastbeitrag im Handelsblatt.
Eine solche von Russland zu zahlende Abgabe hätte drei Effekte, schreiben die beiden Wirtschaftswissenschaftler. "Erstens können die Bezugspreise für die Abnehmer steigen und die Liefermengen sinken. Zweitens reduziert sich der Gewinn Russlands. Und drittens entstehen Einnahmen für den Westen, die sonst zumindest teilweise in Russlands Staatskasse geflossen wären."