Letztes Update:
20220329135648

13:06
29.03.2022
Russland weist insgesamt zehn Diplomaten der drei EU- und Nato-Mitgliedsländer Estland, Lettland und Litauen aus. Dies sei die Reaktion darauf, dass die drei baltischen Staaten ihrerseits zehn russische Diplomaten zu unerwünschten Personen erklärt und des Landes verwiesen hätten, teilt das Außenministerium in Moskau mit.
Die baltischen Länder hatten die Ausweisungen der russischen Diplomaten mit Aktivitäten begründet, die "nicht mit ihrem diplomatischen Status vereinbar" seien. Die Entscheidung sei zudem Ausdruck der Solidarität mit der von Russland angegriffenen Ukraine.

12:54
29.03.2022
Der russische Delegationsleiter Wladimir Medinski hat die jüngste Runde der Verhandlungen zur Beendigung des Krieges mit ukrainischen Vertretern als konstruktiv gelobt. "Gerade sind die Gespräche mit der ukrainischen Seite zuende gegangen. Die Gespräche sind konstruktiv verlaufen", sagte er in Istanbul zu Journalisten. Der Beauftragte des russischen Präsidenten Wladimir Putin erklärte zudem, dass Russland bereit sei, "zwei Schritte zur Deeskalation des Konflikts" zu unternehmen. Einer davon betreffe die militärische und einer die politische Ebene.
Die ukrainische Seite habe eine "verständlich formulierte Position für die Aufnahme in einen Vertrag" überreicht. "Diese Vorschläge werden in naher Zukunft geprüft, dem Präsidenten vorgelegt und von uns entsprechend beantwortet", sagte Medinski. 

12:39
29.03.2022
UPDATE | Die Reduzierung der "militärischen Aktivitäten" Russlands bei Kiew und Tschernihiw soll nach russischen Angaben dazu dienen, gegenseitig Vertrauen aufzubauen und die Bedingungen für weitere Verhandlungen zu schaffen. Die Ukraine sei dabei, einen Vertrag vorzubereiten über einen neutralen Status des Landes ohne Atomwaffen, sagt Russlands Vize-Verteidigungsminister Alexander Fomin. Russland gehe davon aus, dass die Ukraine dazu entsprechende Entscheidungen treffe. Eine ausführliche Information über die Vereinbarungen von Istanbul solle es nach der Rückkehr der Delegation nach Moskau geben. 
Unterdessen teilte der ukrainische Generalstab mit, im Gebiet um die Hauptstadt Kiew und die nordukrainische Großstadt Tschernihiw werde der Abzug einzelner Einheiten der russischen Streitkräfte beobachtet.

✖
An dieser Stelle sind Inhalte eines Drittanbieters zu sehen. Durch Ihre Zustimmung akzeptieren Sie, dass dieser Anbieter eigene Analyse-Daten erhebt.
www.pz-news.de/datenschutz
Akzeptieren