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20:32
27.03.2022
Mehrere Bundesländer haben strafrechtliche Konsequenzen beim öffentlichen Verwenden des russischen "Z"-Symbols angekündigt. Der lateinische Buchstabe wird von Befürwortern des Kriegs in der Ukraine genutzt. Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sagte dem Tagesspiegel: "Wird der Kontext zum Krieg hergestellt mit der Verwendung des weißen Z's, wie es auf den russischen Militärfahrzeugen zu sehen ist, dann bedeutet das natürlich die Befürwortung des Angriffskrieges. Das wäre strafbar, da schreiten wir auch sofort ein."
Am Freitag hatten Niedersachsen und Bayern strafrechtliche Konsequenzen für das Verwenden des Symbols angekündigt. Auch die SPD-Fraktion im Stuttgarter Landtag sowie CDU, FDP und SPD in Nordrhein-Westfalen sprachen sich für ein Verbot des Symbols aus. NRW-Flüchtlingsminister Joachim Stamp (FDP) teilte auf Twitter mit: "Das 'Z' als Symbol des Putinschen Faschismus sollte deutschlandweit verboten werden."

20:27
27.03.2022
Mit einem Streaming-Benefizkonzert und einem Spendenmarathon haben internationale Musikerinnen und Musiker gegen Russlands Krieg in der Ukraine protestiert und Solidarität geübt. Die auch bei Youtube gestreamte Sendung unter dem Motto "Save Ukraine - #StopWar", die in Deutschland kein großer Sender übertrug, wurde aus Warschau moderiert. Sie arbeitete mit Live-Auftritten, Schalten in verschiedene Städte wie Prag, Berlin und Paris sowie Einspielern.
Zu den unterstützenden Künstlern gehörten etwa der britische Musiker Fatboy Slim, der portugiesische Musiker Salvador Sobral, der 2017 in Kiew den Eurovision Song Contest (ESC) gewann sowie die ukrainischen ESC-Siegerinnen Jamala (2016) und Ruslana (2004). Live im Studio trat zudem die siebenjährige Amelia aus der Ukraine auf, die als sogenanntes "Frozen"-Mädchen weltbekannt wurde. 

19:46
27.03.2022
Mehr als einen Monat nach Kriegsbeginn hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem Interview mit russischen Journalisten Kremlchef Wladimir Putin eine Verzögerung der Friedensverhandlungen vorgeworfen. In dem rund anderthalbstündigen Video-Gespräch, das etwa das kritische Portal Meduza veröffentlichte, fordert Selenskyj einmal mehr einen Abzug russischer Truppen von ukrainischem Territorium.
Erst dann könne es Sicherheitsgarantien für die Ukraine geben, die wiederum Grundlage für den von Moskau geforderten Nato-Verzicht der Ukraine seien, so der ukrainische Staatschef. Selenskyj erneuerte außerdem seine Ankündigung, dass über einen möglichen neutralen Status der Ukraine letztendlich nur die ukrainischen Bürger per Referendum entscheiden könnten.

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