Letztes Update:
20220326202421

16:56
26.03.2022
Deutschland ist nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für zivile Katastrophenfälle unzureichend aufgestellt. Eigentlich solle bei großflächigen, nicht militärischen Katastrophen ein Prozent der Bevölkerung versorgt werden können, sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter der "Welt am Sonntag". Das wären gut 800.000 Menschen. "Tatsächlich haben wir gerade mal die erste Einrichtung zur Versorgung von 5000 Menschen in Betrieb genommen", sagte Reuter. 
Die Zeitenwende in der Sicherheitspolitik müsse auch für den Zivilschutz gelten. "Statt der 700 Millionen Euro pro Jahr dafür, die jetzt im Bundeshaushalt stehen, müssten es zwei Milliarden sein, um alles Nötige finanzieren zu können."

Vieles von dem, was heute fehlt, hatten wir bereits einmal, und es wurde nach Ende des Kalten Krieges aufgegeben, weil wir dachten, auf einer Insel der Glückseligkeit zu leben 16:56
26.03.2022
DRK-Generalsekretär Reuter 

16:21
26.03.2022
Ein Holocaust-Mahnmal am Stadtrand der ostukrainischen Großstadt Charkiw ist nach örtlichen Medienberichten durch russischen Beschuss beschädigt worden. An dem Denkmal in Form eines siebenarmigen Leuchters fehlten zwei Arme, berichtet das Portal "KharkivToday". Die Gedenkstätte Drobizkij Jar erinnert an Juden und sowjetische Gefangene, die dort 1941/42 von der nationalsozialistischen Besatzung ermordet wurden.

15:58
26.03.2022
Die westukrainische Metropole Lwiw (Lemberg) wird nach Angaben des Bürgermeisters aus der Luft angegriffen. Bürgermeister Andrij Sadowyj ruft die Menschen auf Telegram auf, in Schutzräumen zu bleiben. Die regionale Militärverwaltung sprach ebenso wie ein CNN-Korrespondent vor Ort von drei schweren Explosionen am Stadtrand. Die Stadt rund 80 Kilometer vor der Grenze zu Polen hat bislang nur wenige Angriffe erlebt, ist aber voller Flüchtlinge aus anderen Teilen der Ukraine.

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