Kanadas Premierminister Justin Trudeau fordert wegen des russischen Kriegs gegen die Ukraine weiteren Druck auf Moskau. "Wir dürfen die Ukraine nicht im Stich lassen", sagt Trudeau bei einem Gast-Auftritt im Brüsseler Europaparlament. "Lassen Sie uns also alle uns zur Verfügung stehenden Mittel nutzen. Wir müssen weiterhin beispiellose Sanktionen gegen (den russischen Präsidenten Wladimir) Putin und seine Ermöglicher in Russland und Belarus verhängen und den Druck so weit wie möglich erhöhen."
Trudeau fordert zudem mehr humanitäre Hilfe für die Ukraine, einen späteren Wiederaufbau sowie weitere Lieferungen militärischer Ausrüstung und Waffen. Für Trudeau stehen die EU und all ihre Partner vor einem entscheidenden Moment: "Wir dürfen nicht scheitern. Wir müssen uns diesem Moment stellen."