Letztes Update:
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UEFA beendet Zusammenarbeit mit russischem Sponsor Gazprom

20:55
28.02.2022
Die Europäische Fußball-Union UEFA wird als Folge der russischen Invasion in die Ukraine die Zusammenarbeit mit dem russischen Sponsor Gazprom mit sofortiger Wirkung beenden. Dies teilte die UEFA am Montag mit.

Michael Rabba

EU setzt Sanktionen gegen russische Oligarchen in Kraft

20:35
28.02.2022
Die EU hat Sanktionen gegen Oligarchen aus dem Umfeld von Russlands Präsident Wladimir Putin in Kraft gesetzt. Damit werden unter anderem ihre Vermögenswerte in der EU eingefroren, wie am Montagabend aus einer Veröffentlichung im EU-Amtsblatt hervorgeht.

Michael Rabba

Ukraine-Botschafter: Territoriale Integrität nicht verhandelbar

20:24
28.02.2022
Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, hat russische Forderungen für eine mögliche Verständigung der beiden kriegführenden Länder zurückgewiesen. „Das, was wir gehört haben, ist nicht akzeptabel“, sagte Melnyk am Montag im TV-Sender Welt. „Was nicht verhandelbar ist, ist unsere territoriale Integrität. Das heißt, einschließlich mit der Krim und auch mit dem Donbass.“ Da werde es keine Kompromisse geben. „Wir brauchen einen Status Quo Ante 2013.“

Russland hatte die ukrainische Schwarzmeer-Halbinsel Krim 2014 annektiert. Vor Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine hatte Moskau vergangene Woche Separatistengebiete im ostukrainischen Donbass als unabhängige Staaten anerkannt.

Nach einem Telefonat des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hatte der Kreml am Montag hinsichtlich einer möglichen Vereinbarung mit der Ukraine erklärt: „Putin betonte, dass eine solche Einigung nur möglich sei, wenn die legitimen Sicherheitsinteressen Russlands bedingungslos berücksichtigt würden.“ Dazu gehöre etwa die Anerkennung der Souveränität der Schwarzmeer-Halbinsel Krim und eine Entmilitarisierung der Ukraine.

Gespräche zwischen Russland und der Ukraine an der belarussisch-ukrainischen Grenze gingen am Montag ohne greifbares Ergebnis zu Ende.

Melnyk betonte unter anderem hinsichtlich der Forderung nach einer Entmilitarisierung, das sei „Blödsinn“: „Wir sind ein souveräner Staat.“ Der Botschafter sagte, er wisse nicht, wie Putin sich das vorstelle, „wie er gesichtswahrend überhaupt aus diesem Schlamassel“ kommen könne.

Michael Rabba

Shell beendet Zusammenarbeit mit Gazprom

20:13
28.02.2022
Der niederländisch-britische Ölkonzern Shell will seine Zusammenarbeit mit dem russischen Gasmonopolisten Gazprom und damit verbundenen Unternehmen beenden. Betroffen davon ist unter anderem die Beteiligung an der Sachalin-II-Flüssiggasanlage. Außerdem werde die Kooperation am Pipeline-Projekt Nord Stream 2 beendet, teilte Shell am Montag mit.

„Wir sind schockiert über den Verlust von Menschenleben in der Ukraine“, sagte Konzernchef Ben van Beurden. Er sprach von einem „sinnlosen Akt militärischer Aggression, der die europäische Sicherheit bedroht“. Der Konzernchef betonte: „Unser unmittelbarer Fokus liegt auf der Sicherheit unserer Mitarbeiter in der Ukraine und der Unterstützung unserer Mitarbeiter in Russland.“

Am Tag zuvor hatte sich der britische Energiekonzern BP von seinen Anteilen am russischen Ölunternehmen Rosneft getrennt. BP hatte seit 2013 einen Anteil von 19,75 Prozent der Rosneft-Aktien gehalten. Mit dem Ausstieg sei auch der Rückzug von BP-Chef Bernard Looney und seinem Vorgänger Bob Dudley als Verwaltungsratsmitglieder von Rosneft verbunden, hieß es in einer Mitteilung des Konzerns am Sonntag. Britischen Medienberichten zufolge gab BP mit dem Schritt Druck aus der Regierung in London nach.

Michael Rabba