Letztes Update:
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Russland bestätigt neue Angriffe auf Dnipro und Poltawa

09:00
09.04.2022
Russlands Armee hat neue Angriffe in den ukrainischen Gebieten Dnipro und Poltawa bestätigt. Unweit der südostukrainischen Stadt Dnipro sei in der Nacht zum Samstag ein Waffenlager mit Raketen beschossen worden, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministerium, Igor Konaschenkow. In Myrhorod im zentralukrainischen Poltawa richtete sich ein Angriff demnach gegen einen Flugplatz. Von ukrainischer Seite hieß es, dabei seien zwei Menschen verletzt worden.
Bei einer ähnlichen Attacke bei Tschornomorsk im südukrainischen Gebiet Odessa gab es laut dem Sprecher des Gebietsgouverneurs, Serhij Brattschuk, hingegen keine Opfer.

Jean-Pierre Fellmer

Briten erwarten mehr russische Luftangriffe in Süd- und Ostukraine

08:28
09.04.2022
Die britische Regierung rechnet mit zunehmenden russischen Luftschlägen im Süden und Osten der Ukraine. Damit solle die russischen Angriffe in der ostukrainischen Donbass-Region sowie rund um die südlichen Städte Mariupol und Mykolajiw unterstützt werden, auf die sich Russland derzeit fokussiere, teilte das britische Verteidigungsministerium am Samstag in seinem regelmäßigen Geheimdienst-Update mit. Das russische Vorhaben, einen Landkorridor zwischen der Schwarzmeer-Halbinsel Krim und dem Donbass zu errichten, werde jedoch weiter vom ukrainischen Widerstand verhindert.
Russland greife weiterhin ukrainische Zivilisten an, so wie diejenigen, die bei dem Raketenangriff auf den Bahnhof der ostukrainischen Stadt Kramatorsk getötet worden seien, schrieben die Briten zudem. Bei dem Angriff waren am Freitag nach ukrainischen Angaben mehr als 50 Menschen getötet und mehr als 100 weitere verletzt worden.

Jean-Pierre Fellmer

Gefahr durch Cyberangriffe durch Krieg in der Ukraine erhöht

07:22
09.04.2022
Cyberangriffe in Mecklenburg-Vorpommern sind durch den Krieg in der Ukraine wahrscheinlicher geworden. Wie das Landesinnenministerium mitteilte, ist die Gefahr größer geworden. In Schwerin sieht man sich auch durch die Sicherheitshinweise des Bundesamts für Verfassungsschutz in dieser Sicht bestärkt: „Das Risiko, dass auch deutsche Stellen zu Zielen werden, ist weiterhin hoch“, hieß es in einer Mitteilung zur Sicherheitslage im März, dabei wurde explizit auf den Krieg in der Ukraine Bezug genommen. 

Jean-Pierre Fellmer