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Großbritannien verhängt weitere Sanktionen im Ukraine-Krieg

09:29
26.03.2022
Die britische Regierung hat weitere 65 Einzelpersonen und Unternehmen in Russland im Zusammenhang mit der russischen Invasion in die Ukraine mit Sanktionen belegt. Darunter sei auch das russische Rüstungsunternehmen Kronstadt als Produzent der bewaffneten Orion-Drohne und anderer unbemannter Luftfahrzeuge, heißt es in einem Update des britischen Verteidigungsministeriums, das in der Nacht zum Samstag veröffentlicht wurde.

Diese Systeme seien im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine eingesetzt worden, heißt es in der Mitteilung unter Berufung auf Geheimdienstinformationen weiter. Da eine solide ukrainische Luftabwehr bemannte Flüge jenseits der Frontlinie wohl eingeschränkt habe, sei Russland sicher gezwungen worden, mehr unbemannte Luftfahrzeuge einzusetzen. Dies führe wahrscheinlich zu einer größeren Nachfrage nach diesen Systemen und deren Verschleiß. Die Sanktionen würden der russischen Rüstungsindustrie schaden und ihre Fähigkeit einschränken, die Systeme zu ersetzen.

Jan-Felix Jasch

Biden will in Polen Rede zur Ukraine halten und Geflüchtete treffen

08:57
26.03.2022
US-Präsident Joe Biden will am zweiten Tag seines Besuchs in Polen an diesem Samstag in Warschau eine Rede zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine halten und Geflüchtete treffen. In Bidens Ansprache (18.00 Uhr) im Warschauer Königsschloss soll es dem Weißen Haus zufolge um die „gemeinsamen Bemühungen der freien Welt“ gehen, das ukrainische Volk zu unterstützen. Zuvor will sich Biden mit dem Bürgermeister der polnischen Hauptstadt, Rafał Trzaskowski, über die Hilfe der Stadt für Geflüchtete austauschen (14.35 Uhr). Bei diesem Termin im Warschauer Nationalstadion will der US-Präsident auch mit Geflüchteten und Vertretern von Hilfsorganisationen sprechen.

Auf Bidens Programm steht auch ein bilaterales Treffen mit Polens Staatsoberhaupt Andrzej Duda. Das Weiße Haus misst besonders Bidens geplanter Ansprache große Bedeutung zu. Der US-Präsident wolle auf „die Bedeutung dieses Augenblicks eingehen“, kündigte der Nationale Sicherheitsberater Jake Sullivan an. Biden wollen noch einmal deutlich machen, warum es so wichtig sei, dass der Westen angesichts des Kriegs in der Ukraine Entschlossenheit gegenüber Russland zeige. Russland müsse „für seinen brutalen Krieg zur Rechenschaft“ gezogen werden.

Jan-Felix Jasch