Im Osten der Ukraine hat es nach russischen Angaben wieder schwere Gefechte um die Großstadt Sjewjerodonezk gegeben. Die Einheiten der selbst ernannten Volksrepublik Luhansk hätten in der Nacht zum Donnerstag Erfolge „gegen ukrainische Nationalisten“ erzielt, teilte das russische Verteidigungsministerium am Donnerstag in Moskau mit. Sprecher Igor Konaschenkow berichtete auch von Schlägen gegen ukrainische Truppen in der nahen Stadt Rubischne. Die Angaben ließen sich nicht von unabhängiger Seite prüfen.
Im Gebiet Donezk gehe die Offensive ebenfalls weiter, sagte Konaschenkow. Dort seien die Ortschaften Nowomajorske und Pretschystiwka eingenommen worden. Der Vormarsch habe innerhalb eines Tages zehn Kilometer betragen. Der Donezker Separatistenführer Denis Puschilin rief Moskau im russischen Staatsfernsehen auf, die Luftverteidigung in den Separatistengebieten zu verstärken.
Dem russischen Verteidigungsministerium zufolge wurden auch drei Kommandostellen und sechs Munitionsdepots zerstört. Bei einem Angriff nahe der Stadt Sarny im Norden der Ukraine auf ein Munitionslager seien auch Raketen zerstört worden, hieß es.