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20220411193203

Sieben Menschen laut ukrainischen Angaben bei Evakuierung getötet

18:52
12.03.2022
Bei der Evakuierung eines Dorfes östlich der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach Darstellung des ukrainischen Militärgeheimdienstes sieben Bewohner getötet worden. Die Dorfbewohner hätten Peremoha verlassen wollen, als es zu einem Beschuss gekommen sei, teilte der Geheimdienst am Samstagabend mit. Die Ukraine machte russische Truppen dafür verantwortlich. Diese Angaben ließen sich nicht überprüfen. „Der Schutz von Zivilisten in bewaffneten Konflikten ist durch das humanitäre Völkerrecht geregelt“, hieß es in der Mitteilung bei Facebook. Vorsätzliche Angriffe seien deshalb mit Kriegsverbrechen gleichzusetzen.

Jean-Pierre Fellmer

DRK: Bislang 4000 Ukraine-Flüchtlinge in MV angekommen

18:35
12.03.2022
In Mecklenburg-Vorpommern sind nach Angaben des DRK-Landesverbandes inzwischen mehr als 4000 Menschen aus den Kriegsgebieten in der Ukraine angekommen. Ziel sei, den Betroffenen so gut und so schnell wie möglich zu helfen, sagte Verbands-Geschäftsführer Jan-Hendrik Hartlöhner am Samstag in Schwerin. Das DRK verfüge über die jetzt benötigten Ressourcen und helfe flächendeckend in den Landkreisen und kreisfreien Städten des Landes, Notunterkünfte aufzubauen. „Im Land Mecklenburg-Vorpommern werden an die 16 000 Flüchtlinge erwartet. Der Bedarf an weiteren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern wird wachsen“, erklärte Hartlöhner weiter.

Jean-Pierre Fellmer

Moskauer Börse bleibt dritte Woche in Folge geschlossen

18:05
12.03.2022
Wegen der beispiellosen Sanktionen gegen Russland bleibt die Moskauer Börse auch die dritte Woche in Folge geschlossen. Vom 14. bis 18. März werde es keinen Aktienhandel gegeben, teilte der wichtigste russische Handelsplatz am Samstag der Agentur Tass zufolge mit.

Nach dem bisher letzten Öffnungstag der Moskauer Börse am 25. Februar hatten die Anteilsscheine russischer Unternehmen zunächst massiv an Wert verloren, bevor sie vom Handel ausgesetzt wurden. Auch etliche börsengehandelte Indexfonds mit russischen Werten werden derzeit nicht gehandelt. Zudem wollen einige globale Indexanbieter wie MSCI russische Titel aus ihren Indizes verbannen.

Die USA, die EU, Großbritannien und andere Länder haben wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine scharfe Sanktionen verhängt. Dutzende Unternehmen zogen sich mindestens vorübergehend aus Russland zurück.

Jean-Pierre Fellmer