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Welt-Chefreporter Schwarzkopf beleuchtet Propaganda im Ukraine-Krieg

09:35
01.09.2022
Der für den Fernsehpreis nominierte Welt-Chefreporter Steffen Schwarzkopf bringt am Freitag eine neue Reportage über den Krieg in der Ukraine ins Programm, die einen Schwerpunkt auf den Konflikt an der Informationsfront legt. „Wenn die Wahrheit stirbt - Propaganda im Ukraine-Krieg“ (19.05 Uhr; dann Welt-Mediathek) hat der 49-Jährige mit Russland-Korrespondent Christoph Wanner produziert, wie der Sender Welt mitteilte. Wunsch und Wahrheit lägen auch auf ukrainischer Seite manchmal auseinander, hieß es.

Schwarzkopf war bis Mitte August über mehrere Monate hinweg in der Ukraine im Einsatz. Er gehörte zu den letzten verbliebenen deutschen TV-Journalisten in Kiew, begleitete mit Kameramann Festim Bequiri nahe Kramatorsk auch ukrainische Truppen.

dpa

Reaktor von AKW Saporischschja nach Beschuss heruntergefahren

08:38
01.09.2022
Ein Reaktor des von russischen Soldaten besetzten Kernkraftwerks Saporischschja in der Ukraine musste nach Angaben des Betreibers nach einem Beschuss in der Nacht heruntergefahren werden. „Infolge eines erneuten Mörserbeschusses der russischen Besatzungstruppen am Standort im AKW Saporischschja wurde der Notschutz aktiviert und der in Betrieb befindliche fünfte Reaktor abgeschaltet“, teilte die ukrainische Atombehörde Enerhoatom am Donnerstag auf ihrem Telegram-Kanal mit.

Weiter in Betrieb ist Reaktor Nummer sechs, der die Anlage mit dem nötigen Strom versorgt. Darüber hinaus sei auch eine Stromleitung beschädigt worden, so Enerhoatom. Unabhängig lassen sich die Angaben nicht überprüfen.

dpa

Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger: 2300 Bildungseinrichtungen in Ukraine beschädigt

08:02
01.09.2022
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat zum Start des neuen Schuljahrs in der Ukraine inmitten des Kriegs zur Solidarität aufgerufen. Stand Mitte August seien in dem Land 2300 Bildungseinrichtungen beschädigt und 286 vollständig zerstört worden, sagte die FDP-Politikerin. Dies habe ihr das ukrainische Bildungs- und Wissenschaftsministerium mitgeteilt. „Das macht noch einmal deutlich, mit welcher Brutalität Russland vorgeht, wie Putin zerstört und verwüstet und dabei auch vor Kindern und Jugendlichen, ihrem Leben und ihrer Zukunft keinen Halt macht. Auch deshalb braucht die Ukraine weiterhin unsere Solidarität und Unterstützung.“

Das gelte auch für die aus der Ukraine geflohenen Kinder und Jugendlichen an deutschen Schulen, fügte Stark-Watzinger hinzu. Inzwischen sind mehr als 160.000 ukrainische Schüler in Deutschland angemeldet. „Gemeinsam mit den Ländern geben wir ihnen Sicherheit und eine Perspektive.“ In der Ukraine beginnt das neue Schuljahr an diesem Donnerstag (1. September).

dpa