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Neue Explosion auf Krim - Munitionslager detoniert

07:24
16.08.2022
Auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim hat es nach Behördenangaben erneut eine Explosion in einem Militärobjekt gegeben. Im Norden der Krim sei am Dienstagmorgen ein Munitionslager detoniert, teilten die Behörden mit. Auf Videos in den sozialen Netzwerken waren ein großes Feuer und eine Rauchwolke zu sehen. Der Krim-Verwaltungschef Sergej Aksjonow sagte vor Ort im Gebiet Dschankoje, es gebe zwei Verletzte. Zu den Gründen der Detonation müsse sich das russische Verteidigungsministerium äußern, sagte er.

Die Explosionen gingen weiter, erklärte Aksjonow in einer Videobotschaft in seinem Blog beim Nachrichtenkanal Telegram. „Es läuft eine Evakuierung, für die Sicherheit der Bewohner wird eine fünf Kilometer große Sicherheitszone gebildet“, sagte er. Kräfte des Verteidigungsministeriums, der Nationalgarde und des Zivilschutzes seien im Einsatz.

Nach Behördenangaben kam es in dem Dorf Maiskoje zu der Explosion, und zwar auf dem Gelände eines früheren Bauernhofes, der von den russischen Streitkräften als Munitionslager genutzt wird. Auch eine Umspannstation für die Stromversorgung soll in Brand geraten sein, hieß es.

Erst am Dienstag vor einer Woche gab es schwere Explosionen auf einem russischen Militärstützpunkt. Bei den Explosionen auf der Basis in Saki nahe dem Kurort Nowofjodorowka wurde nach Behördenangaben ein Mensch getötet. Es gab demnach auch 14 Verletzte. Experten gehen davon aus, dass die Ukraine der Basis einen Schlag versetzte und dabei mehrere Kampfjets zerstörte. Offiziell bestätigt hat Kiew den Angriff nicht. Russland hingegen behauptet, es sei wegen Verstoßes gegen den Brandschutz zu der Explosion gekommen.

Schon am 31. Juli schlug bei der russischen Schwarzmeerflotte in der Hafenstadt Sewastopol nach Behördenangaben eine ukrainische Drohne ein. Auch da gab es Verletzte.

dpa

Ehe-Aus nach 26 Jahren besiegelt: Natalia und Vitali Klitschko lassen sich scheiden

06:38
16.08.2022
Vitali Klitschko geht künftig ohne seine Ehefrau Natalia durchs Leben. Wie der 51-Jährige gegenüber "Bild" bestätigte, lässt sich das Paar nach 26 Jahren Ehe scheiden. "Wir haben gemeinsam die Scheidung eingereicht, weil wir bereits seit Jahren getrennt leben und das jetzt offiziell machen wollen", erklärte der einstige Weltklasseboxer. Dennoch betonte der heutige Bürgermeister von Kiew, er habe mit Natalia "ein sehr gutes Verhältnis": "Wir respektieren uns, aber wir leben schon länger getrennt in verschiedenen Städten."

Räumlich trennten das Paar zuletzt Tausende von Kilometern. Während Vitali Klitschko als Bürgermeister von Kiew seine ukrainische Heimat im Krieg gegen Russland verteidigt, bangte Natalia im fernen Hamburg um das Leben ihres Ehemannes. Gleichzeitig engagierte sich die 48-Jährige für ukrainische Flüchtlinge in der norddeutschen Metropole. Wie sorgenvoll der Alltag für Natalia Klitschko sein muss, machen Einblicke klar, die sie im März in der ARD-Sendung "Wir helfen - Gemeinsam für die Ukraine" gab: "Mein Tag fängt an, dass ich jedem, den ich liebe und den ich kenne, schreibe und ganz froh bin, Antworten zu bekommen und weiß: Ja, sie sind am Leben."

Vitali und Natalia Klitschko waren einst bei einer Modenschau aufeinandergetroffen, wo sich der damalige Spitzensportler und das Model ineinander verliebten. 1996 läuteten die Hochzeitsglocken, drei Kinder machten das Familienglück perfekt. Im Jahr 2000 erblickte Sohn Yegor-Daniel das Licht der Welt. 2002 folgte Tochter Elizabeth-Victoria, 2005 Sohn Max.

dpa