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Berichte: Zwei US-Veteranen nach Kampf-Einsatz in Ukraine vermisst

10:20
16.06.2022
Zwei US-Veteranen, die freiwillig in der Ukraine gekämpft haben sollen, werden US-Medienberichten zufolge seit rund einer Woche vermisst. Wie der Sender CNN und die „New York Times“ am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf Angehörige und weitere Quellen berichteten, gibt es unbestätigte Hinweise, wonach die beiden möglicherweise vom russischen Militär gefangen genommen worden seien.

Die US-Regierung konnte die Berichte nicht bestätigen, prüft diese aber. „Wir tun unser Bestes, das zu beobachten, und sehen, was wir in Erfahrung bringen können“, sagte John Kirby, Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats des Weißen Hauses, bei einer Pressekonferenz. Sollten sich die Berichte bewahrheiten, werde man alles tun, um die beiden sicher nach Hause zu bringen, fügte Kirby hinzu.

Auch ein Sprecher des US-Außenministeriums teilte US-Medienberichten zufolge mit, „unbestätigte Berichte über zwei in der Ukraine gefangene US-Bürger“ seien bekannt. Bei den Vermissten handelt es sich den Medienberichten zufolge um zwei Männer aus dem Bundesstaat Alabama im Alter von 39 und 27 Jahren. Sie seien verschwunden, als ihre Einheit am 9. Juni im Gebiet Charkiw im Nordosten der Ukraine unter Beschuss geraten sei. Der Rest der Einheit habe sich zurückziehen können. Suchaktionen nach den zwei US-Amerikanern seien erfolglos geblieben. Zuletzt von den beiden Männern gehört haben die Familien am 8. Juni, wie es weiter hieß.

Dustin Mertes

Nach Ankunft von Scholz: Luftalarm in Kiew

07:53
16.06.2022
Kurz nach der Ankunft von Bundeskanzler Olaf Scholz am Donnerstag in Kiew ist in der ukrainischen Hauptstadt Luftalarm ausgelöst worden. Das bestätigte ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur vor Ort. Gemeinsam mit Scholz waren auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der italienische Ministerpräsident Mario Draghi in Kiew eingetroffen.

Dustin Mertes

Ukrainer kämpfen um Sjewjerodonezk

07:42
16.06.2022
In der Ostukraine liefern sich ukrainische und russische Truppen weiter schwere Kämpfe in den Gebieten Luhansk und Donezk. In Richtung der Stadt Bachmut gebe es russische Angriffe „zur Verbesserung der taktischen Lage“, teilte der ukrainische Generalstab am Donnerstag bei Facebook mit. Unter Artilleriebeschuss stünden die Orte Wessele, Soledar, Berestowe und Wowtschojariwka. Schwere Kämpfe gebe es auch bei der Separatistenhochburg Donezk. Auch in Richtung von Slowjansk gebe es Angriffsbemühungen der Russen.

Im benachbarten Luhansker Gebiet sei weiter die Stadt Sjewjerodonezk besonders hart umkämpft. Ein Teil der Industriestadt stehe dabei weiter unter ukrainischer Kontrolle. Artilleriebeschuss gebe es auch an Frontabschnitten in den Gebieten Charkiw, Saporischschja, Cherson und Mykolajiw. 

Teddy Jaans