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20220514061121

Mindestens fünf Zivilisten im Gebiet Donezk getötet

19:53
12.05.2022
Bei schweren Gefechten zwischen russischen und ukrainischen Truppen sind im Gebiet Donezk nach ukrainischen Angaben mindestens fünf Zivilisten getötet worden. Die Gebietsverwaltung berichtete am Donnerstag im Nachrichtendienst Telegram von vier Toten in den Ortschaften Nowosseliwka, Awdijiwka und Lyman. In Jassynuwata, das unter Kontrolle der prorussischen Separatisten steht, fiel nach Medienberichten ein weiterer Zivilist Kämpfen zum Opfer. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen.

Der russische Angriffskrieg dauert bereits seit Ende Februar. Als eines der Ziele hat Russland die vollständige Eroberung der Gebiete Donezk und Luhansk ausgegeben. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden bereits mehr als 3.500 Zivilisten getötet. Die UN gehen aber von weitaus höheren Opferzahlen aus.

Dustin Mertes

G7-Minister beraten über Ukraine-Krieg und Ernährungssicherheit

15:31
12.05.2022
Über die Folgen des Ukraine-Kriegs für die globale Ernährungssicherheit wollen die Agrarminister der großen Industriestaaten (G7) in Stuttgart sprechen. Bei dem Treffen auf Schloss Hohenheim wird nach Regierungsangaben auch der ukrainische Ressortchef Mykola Solskyj erwartet. Er wolle über die Lage in dem Kriegs-erschütterten Land berichten. Die zweitägige Konferenz beginnt am Freitag (11.00 Uhr).

Deutschland hat in der Runde der G7 zurzeit den Vorsitz. Der Gruppe gehören neben der Bundesrepublik die USA, Kanada, Frankreich, Großbritannien, Italien und Japan an.

Bei dem Treffen geht es neben den weltweiten Auswirkungen des Kriegs auf die Ernährungssicherheit auch um die Folgen für die Agrarmärkte. Wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine, die ein großer Weizenexporteur ist, sind die internationalen Märkte angespannt. Die Preise steigen.

Liz Mikos

UN: Knapp 100 tote Kinder in der Ukraine im vergangenen Monat

15:21
12.05.2022
Im Krieg in der Ukraine sind UN-Angaben zufolge im vergangenen Monat mindestens knapp 100 Kinder gestorben. „Und wir glauben, dass die tatsächliche Zahl wesentlich höher liegt“, sagte der Vizedirektor des UN-Kinderhilfswerks Unicef, Omar Abdi, am Donnerstag bei einer Sitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen in New York. Bei dem Treffen ging es um die humanitäre Situation in dem Konflikt. Abdi fügte hinzu, dass viele Kinder zudem durch die Kampfhandlungen verletzt wurden. Millionen seien vertrieben worden, Schulen würden angegriffen. „Der Krieg in der Ukraine ist wie alle Kriege eine Kinderschutz- und Kinderrechtskrise.“

Liz Mikos