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Sean Penn dreht in Kiew Doku über den Ukraine-Krieg

08:01
25.02.2022
Oscar-Preisträger Sean Penn (61, „Mystic River“, „Milk“) arbeitet in Kiew an einer Dokumentation über den Ukraine-Krieg. Das ukrainische Präsidialamt teilte auf Facebook mit, dass Penn die Ereignisse in der Ukraine aufzeichnen wolle, um „der Welt die Wahrheit über Russlands Invasion“ zu zeigen. Dazu wurde ein Foto verbreitet, das den Hollywoodstar während einer Pressekonferenz zeigt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte auf Instagram ein Video, in dem er sich mit Penn unterhält.

„Sean Penn zeigt den Mut, der vielen anderen, auch westlichen Politikern, fehlt“, lobte die ukrainische Regierung. Der Facebook-Mitteilung zufolge reiste Penn bereits im vergangenen November in die Ukraine, um sich dort unter anderem mit ukrainischen Soldaten zu unterhalten.

Tom Rüdell

Ölpreise legen weiter zu

07:08
25.02.2022
Die Ölpreise haben am Freitag weiter zugelegt. Die am Vortag noch markierten Höchststände seit 2014 deutlich jenseits der 100-Dollar-Marke aber wurden noch nicht erreicht. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent stieg um 2,03 US-Dollar auf 101,11 US-Dollar. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 1,78 Dollar auf 94,60 Dollar zu.

Der Krieg in der Ukraine bleibt das beherrschende Thema an den Rohstoffmärkten. Am Donnerstag waren die Erdölpreise in einem sehr nervösen Markt zeitweise um mehr als neun Prozent in die Höhe geschnellt, weil Anleger eine Verknappung des für die Weltwirtschaft wichtigen Rohstoffes fürchteten. An Tag zwei des russischen Angriffs meldete die Ukraine Raketenbeschuss auf die Hauptstadt Kiew durch die russischen Invasoren.

Tom Rüdell

Foto: JOSEPH BARRON Eine F-35 wird am 24. Februar im Luftraum über Polen betankt.

US Air Force verlegt sechs Tarnkappenjets von Spangdahlem nach Osten

06:42
25.02.2022
Der Krieg in der Ukraine bedingt weitreichende Truppenbewegungen. Wie das Verteidigungsministerium der USA mitteilt, hat die amerikanische Luftwaffe sechs Tarnkappenjets vom Typ F-35 A vom Stützpunkt Spangdahlem in der Eifel nach Osteuropa verlegt. Zwölf dieser Flugzeuge waren erst vor wenigen Tagen in Spangdahlem eingetroffen, nachdem Flugzeuge vom Typ F-16 von dort nach Rumänien entsandt wurden. 
Jeweils zwei F-35 gehen nach Estland, Litauen und Rumänien. 

Ebenfalls aus Deutschland ins Baltikum verlegt wurden zwanzig AH-64 Apache Kampfhubschrauber; zwölf weitere Hubschrauber wurden von Griechenland nach Polen entsandt. 

Tom Rüdell