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20220421175256

USA sagen Ukraine weitere Hunderte Millionen Dollar an Hilfen zu

17:52
21.04.2022
Die US-Regierung nimmt erneut gewaltige Summen in die Hand, um die Ukraine mit Waffen und Wirtschaftshilfe zu versorgen. US-Präsident Joe Biden kündigte am Donnerstag im Weißen Haus in Washington an, die Vereinigten Staaten wollten der Ukraine weitere Waffen und Munition im Wert von bis zu 800 Millionen Dollar (rund 736 Millionen Euro) liefern. Die Unterstützung werde „direkt an die Frontlinien der Freiheit“ geschickt. Zusätzlich sollten weitere 500 Millionen Dollar (rund 460 Millionen Euro) an wirtschaftlicher Hilfe fließen, kündigte Biden an. Der US-Präsident machte deutlich, die Vereinigten Staaten seien entschlossen, auch danach die stetige Lieferung von Waffen und Geld an Kiew aufrechtzuerhalten.

Jeff Wiltzius

USA sperren ihre Häfen für russische Schiffe

14:55
21.04.2022
Die US-Regierung sperrt ihre Häfen für russische Schiffe. Das bedeute, dass kein Schiff, das unter russischer Flagge fährt oder von russischen Interessen geleitet ist, in den Vereinigten Staaten anlegen dürfe, sagte US-Präsident Joe Biden am Donnerstag in der US-Hauptstadt Washington. Dies sei ein weiterer Schritt, den die USA gemeinsam mit den internationalen Partnern gingen, so Biden. Russland sollten wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine die „Vorteile des internationalen Wirtschaftssystems“ verwehrt bleiben. Auch etwa die Europäische Union hatte beschlossen, Schiffen unter russischer Flagge das Einlaufen in EU-Häfen zu verbieten.

Liz Mikos

London erlässt weitere Sanktionen gegen russische Offiziere

14:54
21.04.2022
Die britische Regierung hat neue Sanktionen gegen russische Offiziere verhängt, die im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine eine maßgebliche Rolle spielen sollen. Gegen die Offiziere seien Reisesperren verhängt und mögliches Vermögen sei eingefroren worden, teilte das Außenministerium am Donnerstag mit.

Russland ziele absichtlich auf Krankenhäuser, Schulen und Verkehrsknotenpunkte, betonte Außenministerin Liz Truss. „Die heutige neue Sanktionswelle trifft jene Generäle und Militärunternehmen, die Blut an ihren Händen haben.“ Unter den sanktionierten Generälen soll mindestens einer in das „Massaker von Butscha“ involviert gewesen sein.

Auch nicht-militärische Unterstützer wie der Chef des Logistikunternehmens Russian Railways stehen auf der neuen Sanktionsliste, außerdem eine Reihe von Militärunternehmen, die im Einklang mit anderen westlichen Verbündeten sanktioniert wurden.

Liz Mikos