Letztes Update:
20220414092639

Nato-Generalsekretär rechnet nicht mit Angriff auf Bündnisgebiet

13:49
24.02.2022
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sieht derzeit keine Gefahr, dass sich der russische Krieg gegen die Ukraine auf das Bündnisgebiet ausweitet. „Solange Russland weiß, dass ein Angriff auf einen Nato-Verbündeten eine Antwort des gesamten Bündnisses auslöst, werden sie nicht angreifen“, sagte Stoltenberg am Donnerstag in einer Pressekonferenz. „Weil wir das stärkste Bündnis der Geschichte sind“, fügte er hinzu.

Um die Abschreckung Russlands noch einmal zu verstärken, werden die Nato-Staaten allerdings dennoch zusätzliche Truppen an die Ostflanke schicken. „Es wird in den nächsten Tagen und Wochen mehr Kräfte im Osten des Bündnisses geben“, sagte er. Darunter könnten auch Elemente der schnellen Eingreiftruppe NRF sein.

Zur NRF zählt zum Beispiel die auch „Speerspitze“ genannte VJTF, die derzeit von Frankreich geführt wird. Deutschland stellt für die schnellste Eingreiftruppe des Bündnisses derzeit rund 750 Kräfte. Insgesamt stehen in diesem Jahr rund 13.700 deutsche Soldaten für die schnellen Einsatzkräfte der Nato zur Verfügung.

Jeff Wiltzius

Russland dringt wohl in Region um Kiew vor

13:18
24.02.2022
Russische Militärfahrzeuge sind nach Angaben der Ukraine von Belarus aus in die Region Kiew vorgedrungen, nachdem zuvor Panzer von der Krim aus auf ukrainisches Gebiet rollten. Ein hochrangiges Mitglied des russischen Parlaments Duma sagt, Moskau wolle eine russlandfreundliche Regierung in Kiew erzwingen und den Einfluss der USA zurückdrängen. Präsident Wladimir Putin hat Wirtschaftsführer in den Kreml einbestellt.

Jörg Tschürtz