Letztes Update:
20220414092639

UN „bedauert“ den Entsendungsbefehl

05:19
22.02.2022
Die Vereinten Nationen haben den Entsendungsbefehl von russischen Truppen in den umkämpften Osten der Ukraine als Verstoß gegen die UN-Charta kritisiert. „Wir bedauern auch den Befehl, russische Truppen in der Ostukraine zu stationieren, Berichten zufolge im Rahmen einer Friedensmission“, sagte die UN-Beauftragte für politische Angelegenheiten, Rosemary DiCarlo, bei einer kurzfristig anberaumten Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates in New York am Montagabend (Ortszeit). „Die nächsten Stunden und Tage werden entscheidend sein. Das Risiko eines größeren Konflikts ist real und muss um jeden Preis verhindert werden.“

Tom Rüdell

Ukrainischer UN-Botschafter: „Es ist nicht Februar 2014“

05:18
22.02.2022
Angesichts eines möglichen Krieges mit Russland hat die Ukraine vor den Vereinten Nationen den Widerstand beschworen. „Wir werden standfest sein. Wir befinden uns auf unserem Grund und Boden. Wir haben vor nichts und niemandem Angst. Wir schulden niemandem etwas und wir geben niemandem etwas“, sagte der ukrainische UN-Botschafter Serhij Kyslyzja bei einer kurzfristig anberaumten Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates in New York am Montagabend (Ortszeit). Es sei „nicht Februar 2014. Es ist Februar 2022“, meinte er in Anspielung an die Annektierung der Krim durch Russland.

Tom Rüdell

Separatistenführer: Anerkennung ist „historischer Moment“

23:07
21.02.2022
Der Separatistenführer Denis Puschilin hat die Anerkennung der selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk durch Russland als „historischen Moment“ bezeichnet. Dieser „wird für immer und ewig als Wiederherstellung von Gerechtigkeit und Wahrheit in unser Leben eingehen“, schrieb der Separatistenchef von Donezk in der Nacht zum Dienstag im Nachrichtenkanal Telegram.

„Die Weichen für unsere Zukunft werden heute gestellt, und wir blicken mit Zuversicht in die Zukunft.“ Bei der Entscheidung von Russlands Staatschef Wladimir Putin gehe es mehr als nur um Unterstützung. Es gehe um „Vertrauen in eine friedliche Zukunft für einen starken russischen Donbass“, schrieb Puschilin weiter.

Jeff Wiltzius