Portugal hat wie mehrere andere europäische Länder wegen Russlands Angriff auf die Ukraine russische Diplomaten ausgewiesen. Die zehn Betroffenen müssten das Land binnen zwei Wochen verlassen, teilte das Außenministerium in Lissabon am Dienstag mit. Die Personen hätten „die nationale Sicherheit gefährdet“.
Zuvor hatten bereits mehrere andere EU-Länder ähnliche Maßnahmen beschlossen. So wies Spanien 27 russische Diplomaten aus, Italien 30. Bereits am Montag hatte Deutschland 40 russische Diplomaten zu unerwünschten Personen erklärt. In Frankreich sollen den Angaben zufolge 35 Diplomaten von einer Ausweisung betroffen sein. Auch Rumänien (33) und Slowenien (10) schlossen sich an.