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20220414092639

Moskau: Russische Armee greift Militärflugplatz in Ukraine an

17:10
02.04.2022
(dpa) - Das russische Militär hat nach eigener Darstellung in der Ukraine einen Militärflugplatz in dem Gebiet Poltawa angegriffen. Dabei seien Kampfhubschrauber und Flugzeuge zerstört worden, teilte das russische Verteidigungsministerium am Samstag in Moskau mit. Außerdem seien in der zentral gelegenen Region Depots für Treibstoff und Waffen getroffen worden.

In der Nähe der Bahnhöfe in Losowa und Pawlohrad seien zudem gepanzerte Fahrzeuge, Munition und Treibstofftanks zerstört worden. Diese Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

Bereits am Donnerstag soll eine russische Iskander-Rakete einen Militärstützpunkt in der Stadt Charkiw im Nordosten der Ukraine getroffen haben. Dabei seien mehr als 100 „Nationalisten und Söldner aus westlichen Ländern“ getötet worden, hieß es im Lagebericht am Abend. Bei Kämpfen in der selbst ernannten Volksrepublik Luhansk seien zudem etwa 30 „ukrainische Nationalisten“ getötet worden. Wann es dazu kam, teilte das Verteidigungsministerium zunächst nicht mit. 

LW-Springer

Militärchef in Westukraine: Tausende kehren aus dem Ausland zurück

16:25
02.04.2022
(dpa) - Trotz des Kriegs kehren Tausende Ukrainer aus dem Ausland zurück in ihre Heimat. Allein in dem Gebiet der westukrainischen Metropole Lwiw (Lemberg) hätten innerhalb von 24 Stunden 19.000 Menschen die Grenze überquert, schrieb der örtliche Militärchef Maxim Kosyzkyj am Samstag bei Facebook. Damit seien mehr Ukrainer eingereist als ausgereist (14.000).

Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar seien 556.000 Menschen wieder eingereist, berichtete Kosyzkyj weiter. Mehr als 1,3 Millionen Ukrainer hätten über die Region Lwiw das Land verlassen.

Nach Einschätzung des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind seit dem Beginn der russischen Invasion schon 4,02 Millionen Menschen ins Ausland geflohen.

Nicht alle Ukrainer verließen ihre Heimat. Sie suchen Schutz in Regionen der Ex-Sowjetrepublik, wo nicht gekämpft wird. In das Gebiet Lwiw seien 276.000 Menschen geflohen, schrieb der Militärchef. 

LW-Springer