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20220414092639

Israel will 25.000 Menschen aus der Ukraine aufnehmen

20:26
08.03.2022
25.000 Menschen aus der Ukraine aufnehmen. Das Land gewähre zunächst 20.000 ukrainischen Staatsbürgern Schutz, die sich bereits vor dem Ausbruch des Kriegs in Israel aufgehalten haben, sagte Innenministerin Ajelet Schaked am Dienstagabend. Zudem sollen ihren Angaben nach auch 5.000 Kriegsflüchtlinge ein Visum bekommen. Die Menschen dürften in Israel bleiben, solange die Kämpfe in ihrer Heimat andauern.

Ukrainer können sich für die Aufnahme auf der Webseite des israelischen Außenministeriums bewerben. Israelis dürfen Schaked zufolge zudem ukrainische Familien vorschlagen, die im Aufnahmeprozess Vorrang bekommen sollen.

Jeff Wiltzius

IAEA: Lage im AKW Tschernobyl verschlechtert sich

20:25
08.03.2022
Das ehemalige ukrainische Atomkraftwerk Tschernobyl ist seit der Einnahme durch russische Einheiten zunehmend von der Außenwelt abgeschnitten. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) berichtete am Dienstag in Wien, dass rund 210 Techniker und lokale Sicherheitsmitarbeiter seit fast zwei Wochen ununterbrochen in dem AKW im Dienst seien, weil unter russischer Kontrolle kein Schichtwechsel durchgeführt worden sei. Sie hätten zwar Wasser und Nahrung, aber ihre Lage verschlechtere sich immer mehr. Außerdem habe die IAEA keine Verbindung mehr zu ihren Überwachungsgeräten, die sicherstellen, dass in Tschernobyl alles Nuklearmaterial an seinem Platz ist.

Jeff Wiltzius

BBC nimmt Berichterstattung aus Russland wieder auf

19:51
08.03.2022
Die BBC nimmt ihre englischsprachige Berichterstattung aus Russland wieder auf. Das teilte die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt in Großbritannien am Dienstagabend mit. Zuvor war die Arbeit der Journalisten wegen eines neuen Mediengesetzes in Russland vorübergehend eingestellt worden. „Wir haben die Auswirkungen der neuen Gesetzgebung sorgfältig mit der dringenden Notwendigkeit, aus Russland zu berichten, abgewogen“, hieß es in der BBC-Mitteilung. Man habe beschlossen, die Berichterstattung mit sofortiger Wirkung wieder aufzunehmen. Die Sicherheit der Mitarbeiter habe aber höchste Priorität.

Nach einem am Freitag in Russland in Kraft getretenen Gesetz können Menschen zur Verantwortung gezogen werden, die öffentlich die russische Armee „verunglimpfen“. Zudem drohen bis zu 15 Jahre Haft, wer in Medien „Falschinformation“ über die aktuell im Krieg in der Ukraine kämpfenden russischen Streitkräfte verbreitet. Die BBC und andere ausländische Medien hatten aus Sorge um ihre Mitarbeiter daher ihre Berichterstattung vorläufig eingestellt.

Jeff Wiltzius