Familienministerin Corinne Cahen zeigte sich auf Facebook erfreut über die große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung. Luxemburg und seine Einwohner seien „formidabel“, so Cahen in ihrem Post.
Zugleich mahnt sie aber zur Besonnenheit und Geduld. Man müsse sicherstellen, dass die angebotene Hilfe auch dort ankomme, wo sie benötigt wird. In diesem Sinne sei man in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und der Caritas dabei, die notwendigen Strukturen aufzubauen.
Zudem müsse gewährleistet werden, dass ukrainische Flüchtlinge, die in Luxemburg ein Obdach angeboten bekommen, dort auch längere Zeit bleiben können und dass die Gastfamilien dafür nicht entschädigt werden können. Auch könne es nicht sein, dass die Flüchtlinge gekündigt bekommen, weil die Gastfamilie in etwa Urlaub fahren möchte und sie die Flüchtlinge nicht alleine in ihrem Zuhause lassen wolle.
Es brauche, so die Ministerin, ein Minimum an Kontrolle, weshalb die Prozedur manchmal ein wenig dauere. Aus diesem Grund ruft sie zur Geduld auf. Dennoch zeigt die Familienministerin sich überwältigt von der großen Hilfsbereitschaft.