Die im Hamburger Hafen liegende Luxusjacht „Dilbar“ ist entgegen anderslautenden Spekulationen nicht beschlagnahmt worden. Das bestätigte am Donnerstag eine Sprecherin der Wirtschaftsbehörde. Das Schiff wird in Verbindung gebracht mit einem russischen Oligarchen, der wegen des Angriffs Russlands auf die Ukraine auf der Sanktionsliste der EU steht. „Nach unserer Kenntnis ist die Jacht nicht beschlagnahmt worden“, sagte die Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Ähnlich äußerte sich ein Sprecher des zuständigen Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin auf Anfrage. Zuvor hatte das Portal shz.de berichtet.
Medien hatten in den vergangenen Tagen über eine mögliche Beschlagnahmung des Schiffs berichtet, das mit knapp 600 Millionen Euro die angeblich teuerste Luxusjacht der Welt sein soll. Das 156 Meter lange und 24 Meter breite Schiff liegt derzeit im Hamburger Hafen bei der Werft Blohm + Voß.