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Nato stattet ukrainische Truppen für den Winter aus

15:59
05.09.2022
Die Nato will ukrainische Truppen mit Winterausrüstung ausstatten und so deren Kampf gegen die russischen Invasoren unterstützen. Unter anderem sollen warme Kleidung, Winterstiefel und Zelte geliefert werden, wie Diplomaten am Montag der Deutschen Presse-Agentur bestätigten. Dafür stünden rund 40 Millionen Euro zur Verfügung.

Zunächst hatte der „Spiegel“ über die Details der Pläne berichtet. Sie wurden auf Bitten des ukrainischen Verteidigungsministers Olexij Resnikow hin erarbeitet.

Grundsätzlich hatte die Nato bereits bei ihrem Gipfeltreffen Ende Juni in Madrid zusätzliche Hilfe in Bereichen wie militärische Schutzausrüstung, Drohnenabwehr und sichere Kommunikation beschlossen. „Wir haben in Vorbereitung auf den Winter mehr als ein Dutzend neue Projekte“, erklärte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor rund zwei Wochen. Der Winter komme, und er werde hart werden.

Tom Rüdell

Kreml weist Schuld für Stopp der Gaslieferungen dem Westen zu

10:22
05.09.2022
Der Kreml hat die Schuld für die Einstellung der russischen Gaslieferungen über die Pipeline Nord Stream 1 von sich gewiesen und den Westen dafür verantwortlich gemacht. „Wir sehen endlose Versuche, die Verantwortung für das Geschehen irgendwie auf uns abzuwälzen, wir weisen diese Versuche kategorisch zurück und bestehen darauf, dass der kollektive Westen - in dem Fall die EU, Kanada und Großbritannien - daran Schuld hat, dass die Situation am jetzigen Punkt angekommen ist“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Nachrichtenagentur Interfax zufolge am Montag.

Das sei keine „haltlose“ Behauptung, betonte Peskow. Die Aussage beruhe auf konkreten Fakten zu den Turbinen, ihrer Reparatur und ihrem Transport, so der Kremlsprecher. Er hoffe, dass die letzte verbliebene Turbine in der Kompressorstation Portowaja sich irgendwie reparieren lasse, sagte Peskow. 

Teddy Jaans

Zwei Beschäftigte russischer Botschaft in Kabul getötet

09:17
05.09.2022
Bei einem Anschlag in Afghanistans Hauptstadt Kabul sind nach Angaben des russischen Außenministeriums auch zwei Beschäftigte der Botschaft getötet worden. „Bei der Attacke sind zwei Mitarbeiter der Botschaft ums Leben gekommen. Unter den afghanischen Bürgern gibt es ebenfalls Opfer“, teilte das Ministerium am Montag in Moskau mit. Der Anschlag habe sich in unmittelbarer Nähe des Eingangs zum Konsulat ereignet. Die Botschaft befinde sich in engem Kontakt mit den afghanischen Sicherheitsbehörden.

Liz Mikos