Auch Hans-Christian Ströbele (Bündnis90/Die Grünen), Mitglied des Bundestages, ist vor Ort. Er meint: "Jeder sollte auf Skandale aufmerksam machen dürfen, jeder trägt Verantwortung."
Auch Hans-Christian Ströbele (Bündnis90/Die Grünen), Mitglied des Bundestages, ist vor Ort. Er meint: "Jeder sollte auf Skandale aufmerksam machen dürfen, jeder trägt Verantwortung."
Für den Künstler, den italienischen Bildhauer Davide Dormino, ist der Stuhl ein Symbol: Eigentlich lade er dazu ein, sich bequem hinzusetzen und sich nicht mehr zu erheben, "Hier aber stellen wir uns auf ihn, um einen besseren Blick zu haben. Der leere Stuhl ist die wichtigste Aussage an der Skupltur, denn er steht für den Mut, zu sprechen, zu seiner Meinung zu stehen", so Dormino.
Weiter gehts zum Alexanderplatz: Dort haben sich "Reporter ohne Grenzen" positioniert und enthüllen drei Bronzeplastiken - von den Whistleblowern Chelsea Manning und Edward Snowden sowie dem Wikileaks-Gründer Julian Assange. Die Skulptur trägt den Namen "Anything to say" und soll ein Zeichen für Meinungsfreiheit setzen. Der vierte Stuhl steht jedem Besucher offen, der auf ihm seine Gedanken frei äußern möchte.