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Apotheken im Südwesten starten bald mit Corona-Impfungen

08:07
05.02.2022
Die Apotheken im Südwesten starten in der kommenden Woche mit Corona-Impfungen. Frühestens ab Dienstag soll es auch dort Impfungen geben, wie ein Sprecher des Landesapothekerverbands in Stuttgart mitteilte. An den Schulungen dazu haben laut Landesapothekenkammer rund 900 Apothekerinnen und Apotheker teilgenommen. Die notwendigen Unterlagen, um Impfstoff bestellen zu können, hätten bereits rund 150 Apotheken beantragt, teilte eine Sprecherin mit. Welche Apotheken im Land Corona-Impfungen anbieten, erfahren Interessierte demnach ab der kommenden Woche auf einer eigenen Webseite der Landesapothekenkammer.

Fehlendes Personal in Folge von Isolation und Quarantäne oder fehlende Räume könnten laut Apothekerverband Gründe dafür sein, dass Apotheken keine Impfungen anbieten. Geimpft werden in den Apotheken den Angaben zufolge alle am Markt zugelassenen Vakzine. Die Ausnahme bildet der Kinderimpfstoff von Biontech/Pfizer. In Apotheken dürften nur Menschen ab zwölf Jahren geimpft werden, sagte der Sprecher.

Die Apothekerinnen und Apotheker wurden bei Fortbildungen auf die Impfungen vorbereitet und sind nach Angaben des Sprechers auch geschult im Umgang mit möglichen Impfreaktionen. Für Verzögerungen beim Impfstart der Apotheken könnte noch die Meldesoftware sorgen. Die Apotheken müssen ihre täglichen Impfungen über das digitale Impfmonitoring an das Robert Koch-Institut in Berlin melden. Ob das System in den Apotheken bis zum geplanten Start am Dienstag funktionieren wird, war zunächst noch unklar.

(dpa/lsw)

«Unzumutbar»: DOSB bemüht sich um bessere Quarantäne-Bedingungen

08:06
05.02.2022
Der Deutsche Olympische Sportbund bemüht sich intensiv um eine Verbesserung der zum Teil schlechten Bedingungen seiner corona-positiv getesteten Athleten in den Isolations-Hotels. «Uns ist wichtig, dass die Rahmenbedingungen in der Quarantäne gut sind», sagte Chef de Mission Dirk Schimmelpfennig am Samstag im Olympia-Ort Zhangjiakou. «Wichtig ist dabei, dass die drei Athleten die Perspektive haben, in den Wettkampf zurückzukehren und sich körperlich darauf weiter vorbereiten zu können.»

Besonders schlecht getroffen hat es den Nordischen Kombinierer Eric Frenzel. «Unzumutbar», sagte Schimmelpfennig. Deshalb ist der DOSB bereits im intensiven Austausch mit dem Internationalen Olympischen Komitee und den Organisatoren der Winterspiele in Peking, «um beschleunigt Abhilfe zu bekommen».

Frenzel befindet sich in einem Quarantänehotel, sein ebenfalls corona-positiver Teamkollege Terence Weber isoliert sich im Teamquartier. Auch für den Eiskunstläufer Nolan Seegert, der bereits mehrere Tage in Quarantäne ist, sollen Verbesserungen erreicht werden. «Ich bin überzeugt, dass wir für Eric, Terence und Nolan Lösungen finden werden, die angemessen sind», sagte Schimmelpfennig.

Schon bei den vorolympischen Testwettkämpfen hatten sich die deutschen Bobfahrer und Rodler über unzumutbare Bedingungen in Peking geklagt. «Diese kritischen Rückmeldungen haben wir beim IOC platziert und Optimierungsbedarf eingefordert», erklärte er. Dass es dennoch mit den Quarantäne-Unterkünften erhebliche Probleme gebe, führte Schimmelpfennig auf die relativ hohe Zahl von Corona-Fällen zurück, die zu organisatorischen Schwierigkeiten bei der Unterbringung geführt hätten.

(dpa)

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