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Schlechtes Zeugnis für Corona-Management der Landesregierung

04:01
02.02.2022
 Die Zufriedenheit der Baden-Württemberger mit dem Corona-Krisenmanagement der Landesregierung hat deutlich abgenommen.

Bei einer Umfrage im Auftrag aller Tageszeitungen im Südwesten bezeichneten noch 45 Prozent der Befragten die Arbeit der grün-schwarzen Landesregierung in der Corona-Krise als gut oder sehr gut. Bei einer Befragung im Jahr 2020 hatten noch 60 Prozent der Menschen im Südwesten der Regierung ein solches Zeugnis ausgestellt.

Der Anteil der Menschen, die der Regierung keine gute Arbeit attestierten, hat sich von 11 Prozent im Jahr 2020 auf nun 21 Prozent verdoppelt. Als Grund für ihre kritische Haltung nannten von diesen Menschen 67 Prozent, dass die Corona-Maßnahmen ihnen willkürlich erscheinen und sich häufig widersprechen würden. Als weiteren Grund nannten die Befragten, die Maßnahmen würden sich ständig verändern und man könne kaum planen (66 Prozent).

Doch auch bei den Befragten, die mit dem Krisenmanagement der Regierung grundsätzlich zufrieden sind, gab es störende Punkte. So gaben 48 Prozent dieser Menschen an, dass die Einhaltung der Corona-Maßnahmen zu wenig kontrolliert werde. 35 Prozent der Befragten gingen die Maßnahmen nicht weit genug. Und auch in dieser Gruppe wurde von 41 Prozent der Befragten bemängelt, dass die Maßnahmen ständig verändert würden und man kaum planen könne.

Für den sogenannten «BaWü-Check» der Tageszeitungen hat das Institut für Demoskopie Allensbach im Januar dieses Jahres 1044 repräsentativ ausgewählte Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg ab 18 Jahren befragt.

(dpa)

Olympia in Peking: Weitere 32 Corona-Fälle entdeckt

03:51
02.02.2022
Kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Peking haben die Organisatoren 32 weitere Corona-Fälle festgestellt.

Wie das Organisationskomitee am Mittwoch berichtete, wurden am Vortag 15 Einreisende positiv auf das Coronavirus getestet. 17 Infektionen wurden zudem bei Personen festgestellt, die zuvor nach Peking gereist waren und sich bereits in der geschlossenen Olympia-Blase befinden.

Unter den am Mittwoch gemeldeten Infizierten befanden sich neun Athleten oder Teammitglieder. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle ist seit dem 23. Januar auf insgesamt 232 gestiegen.

Für die Winterspiele in Peking gilt ein strenges Corona-Sicherheitskonzept. Alle Beteiligten - von Athleten bis hin zu Journalisten - sind vollständig vom Rest der chinesischen Bevölkerung getrennt. Um Infektionen möglichst rasch zu erkennen, muss jeder Teilnehmer innerhalb der Olympia-Blase täglich einen PCR-Test absolvieren.

Wer sich mit dem Virus angesteckt hat, wird in einem eigens dafür vorgesehenen Hotel isoliert. Nur nach zwei negativen PCR-Tests im Abstand von mindestens 24 Stunden können die Betroffenen dieses vor Ablauf von zehn Tagen wieder verlassen. Nach dieser Frist ist nur noch ein negativer PCR-Test nötig.

(dpa)

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