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20220105185223
Kapitel

Mittwoch, 5. Januar

Corona-Rekordwert von mehr als 332 000 Neuinfektionen in Frankreich

18:52
05.01.2022
Frankreich hat mit mehr als 330 000 gemeldeten Corona-Infektionen innerhalb eines Tages einen Rekordwert verzeichnet. Nach Angaben der französischen Gesundheitsbehörde vom Mittwochabend wurden binnen 24 Stunden 332 252 Neuinfektionen registriert. Erst am Vortag war mit mehr als 270 000 Infektionen ein Höchstwert erzielt worden.

Die Omikron-Variante ist in Frankreich mittlerweile vorherrschend. Die Fallzahlen stiegen in den vergangenen Wochen rasant an. Der Inzidenzwert, also die Zahl der registrierten Ansteckungen mit dem Coronavirus innerhalb einer Woche auf 100 000 Menschen, lag landesweit zuletzt bei circa 1851.

Angesichts dessen plant die Regierung drastische Einschränkungen für Ungeimpfte. Ab Mitte Januar sollen sie keinen Zugang mehr zu Restaurants, Kinos oder Fernzügen haben. Noch ist das Gesetzesvorhaben aber nicht vom Parlament beschlossen. Die Nationalversammlung setzte die Prüfung bereits zweimal aus und könnte den engen Zeitplan der Regierung damit ins Wanken bringen.

(dpa)

Italien erreicht weiteren Rekord bei Corona-Neuinfektionen

17:47
05.01.2022
Italien hat einen weiteren Höchststand bei den täglichen Corona-Neuinfektionen erreicht. Am Mittwoch meldeten die Gesundheitsbehörden in dem 60-Millionen-Einwohner-Land mehr als 189 000 Ansteckungen binnen eines Tages, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorgeht. 230 Menschen starben in Zusammenhang mit dem Virus. Am Abend traf sich der Ministerrat im Amtssitz von Regierungschef Mario Draghi in Rom. Erwartet wurde, dass weitere Einschränkungen beschlossen werden.

(dpa)

Corona-Inzidenz steigt im Südwesten weiter

17:44
05.01.2022
Während die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in Baden-Württemberg sinkt, steigen die Neuansteckungen deutlich. 7656 bestätigte Fälle kamen nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Mittwoch hinzu (Stand 16.00 Uhr). Seit Beginn der Pandemie wurden damit 1 043 548 Infektionen im Südwesten registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg um 17,8 auf 269,5 Infizierte je 100 000 Einwohner binnen einer Woche. In der Vorwoche hatte der Wert noch bei 215,4 gelegen. Die Zahl der Covid-19-Erkrankten auf Intensivstationen sank indes um 9 auf 462.

Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz kletterte nach Angaben der Stuttgarter Behörde leicht um 0,1 auf 3,0. Sie steht für die Zahl der Corona-Infizierten pro 100 000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in Kliniken aufgenommen werden. In der Vorwoche betrug sie 3,1.

Seit Beginn der Pandemie starben laut Mitteilung 13 172 Erkrankte an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Das waren 57 mehr als am Vortag. 919 594 Infizierte gelten nach Schätzungen als genesen, plus 9022.

Bislang wurden 6764 Fälle der Omikron-Variante (B.1.1.529) aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt. Dabei handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Infektionen, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der aktuellen Verdachtsfälle macht die Behörde keine Angaben. Am Dienstag hatte das Sozialministerium mitgeteilt, dass Omikron zur dominierenden Variante des Coronavirus im Südwesten geworden ist. Bei mehr als 50 Prozent aller Sars-CoV-2-Diagnosen werde in Laboren Omikron nachgewiesen.

7 988 160 Menschen im Südwesten oder 81,2 Prozent derjenigen, denen eine Impfung empfohlen wird, sind den Angaben zufolge inzwischen mindestens einmal geimpft. Eine Auffrischimpfung (Booster) hätten 4 632 092 erhalten, was einem Anteil von 50,3 Prozent entspreche.

(dpa/lsw)

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