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Corona-Rekord in Argentinien: Mehr als 80 000 Fälle an einem Tag

11:51
05.01.2022
Argentinien hat mehr als 80 000 Corona-Infektionen innerhalb eines Tages registriert – so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums des südamerikanischen Landes vom Dienstagabend (Ortszeit) wurden 81 210 neue Fälle in 24 Stunden gemeldet. Am Montag waren rund 44 400 Fälle registriert worden. Die bisherige Rekordmarke hatte am 30. Dezember bei 50 506 gelegen.

Anfang Dezember hatte Argentinien seinen ersten Fall mit der Omikron-Variante gemeldet. Der neue Höchstwert trifft mit den Sommerferien auf der Südhalbkugel zusammen, Tausende Menschen reisen im Land umher. Nur in wenigen Provinzen gelten noch Einschränkungen. Die argentinische Regierung hatte im September zahlreiche Corona-Maßnahmen einkassiert und die Grenzen für Ausländer schrittweise geöffnet.

Im Jahr 2020 hatte Argentinien sehr strenge Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie verhängt. Teilweise durften die Menschen ihre Wohnung nur für wichtige Einkäufe und Arztbesuche verlassen. Trotz Lieferschwierigkeiten der Vakzine sind mehr als 70 Prozent der Argentinier vollständig geimpft.

(dpa)

Frankfurt sagt wegen Pandemie erneut Konsumgütermessen ab

10:52
05.01.2022
Wegen der weltweit dynamischen Pandemielage hat die Frankfurter Messegesellschaft erneut ihre Frühjahrsmessen für Konsumgüter abgesagt. Dazu gehört auch die Weltleitmesse «Ambiente», die eigentlich für Mitte Februar vorgesehen war und bereits im vergangenen Jahr nicht stattfinden konnte. Bei der bislang letzten Ausgabe im Jahr 2020 hatten noch über 4500 Aussteller die Plattform auf dem gesamten Frankfurter Messegelände genutzt.

Die verschärften Reise- und Kontaktregeln machten auch das Messe-Trio Paperworld, Creativeworld und Christmasworld unmöglich, wie die Messegesellschaft am Mittwoch weiter mitteilte. Die globale Reisebereitschaft sinke derzeit enorm. Die regional ausgerichtete Fachmesse «Nordstil» (15.-17. Januar) in Hamburg soll hingegen wie geplant stattfinden. Hier sei man in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Der traditionelle Frankfurter Messeauftakt «Heimtextil» war schon früher abgesagt worden.

Die über lange Zeit profitable und umsatzstärkste deutsche Messegesellschaft litt 2021 erneut unter zahlreichen Absagen und Reisebeschränkungen in Folge der Corona-Pandemie. Der Umsatz schrumpfte nach Unternehmensangaben auf etwa 140 Millionen Euro, was knapp einem Fünftel der Erlöse aus dem Vorkrisenjahr 2019 entspricht. Zum zweiten Mal in Folge musste die von Stadt und dem Land Hessen getragene Gesellschaft einen dreistelligen Millionenverlust wegstecken.

(dpa)

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