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Grünen-Experte nur in Einzelfällen für Quarantäne-Verkürzung

07:20
04.01.2022
Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen ist in der Diskussion über eine Verkürzung von Quarantäne-Zeiten für Beschäftigte versorgungsrelevanter Bereiche zurückhaltend. Dies wird angesichts der erwarteten neuen Corona-Welle diskutiert, um Personal-Engpässe etwa bei Polizei, Feuerwehr, Krankenhäusern und Strom- und Wasserversorgern durch die Quarantänevorschriften für symptomfreie Kontaktpersonen zu vermeiden.

Dahmen kann sich das aber nur für Einzelfälle vorstellen. «Ich bin bei der Verkürzung der Quarantäne ganz pauschal sehr vorsichtig», sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen im Bundestag am Dienstag dem ARD-«Morgenmagazin». Vorstellen kann er sich das bei sehr spezialisierten technischen Berufen, etwa wenn gewisse Arbeiten im Wasserkraftwerk oder der Stromzentrale nur ein bestimmter Beschäftigter ausführen kann und dieser wenig Kontakte hat. «Aber die Krankenschwester, die sich jetzt um den Herzinfarkt oder Schlaganfall kümmert, jetzt aus Quarantäneregeln auszunehmen, die dann möglicherweise weitere Patienten ansteckt, das öffnet für Omikron zu viele Türen.»

Bund und Länder beraten am Freitag über das weitere Vorgehen angesichts der Ausbreitung der Corona-Variante. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte bereits Beschlüsse auch zu Quarantänefristen in Aussicht gestellt.

(dpa)

Jimmy Fallon über Corona-Erkrankung: Milde Symptome dank Impfung

06:52
04.01.2022
Der amerikanische Entertainer Jimmy Fallon hat sich vor Weihnachten mit dem Coronavirus infiziert. «Hey Leute, am ersten Tag unserer Weihnachtspause wurde ich positiv auf Covid getestet», teilte der 47-Jährige auf Instagram mit. «Ich war geimpft und geboostert, weshalb ich das Glück hatte, bloß milde Symptome zu haben.»

Der TV-Moderator und Komiker dankte den Ärzten und Pflegekräften für ihren großen Einsatz beim Impfen. Für die erste Ausgabe seiner «Tonight Show» nach der Weihnachtspause stand Fallon am Montagabend (Ortszeit) wieder vor der Kamera.

(dpa)

Narrenpräsident Wehrle hat keine Lust auf digitale Fastnacht

06:34
04.01.2022
Der Präsident der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN), Roland Wehrle, will dieses Mal auf digitale Fastnachtsevents verzichten. Vergangenes Jahr habe er in einem Videoformat eine Rede gehalten. «Sowas Sackblödes möchte ich nicht mehr erleben», sagte Wehrle der Deutschen Presse-Agentur. Es komme keine Stimmung auf, man bekomme keine Resonanz vom Publikum. «Niemand antwortet mit einem "Narri-Narro". Sie wissen gar nicht, ob die Menschen lachen und mitgehen.»

Die 1924 gegründete VSAN mit Sitz in Bad Dürrheim (Schwarzwald-Baar-Kreis) ist eine der ältesten Narrenvereinigungen Deutschlands. In ihr sind 68 Narrenzünfte aus den Regierungsbezirken Freiburg, Tübingen und Stuttgart, dem bayerischen Regierungsbezirk Schwaben sowie fünf Kantonen in der Schweiz zusammengeschlossen.

(dpa)

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