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chweinehalter: Verzögerung von Corona-Hilfen gefährdet Betriebe

07:41
18.01.2022
In vielen Landwirtschaftsbetrieben mit Tierhaltung steigt nach Darstellung der Branche der wirtschaftliche Druck wegen verzögerter Corona-Hilfen.

Das Geld müsse endlich auf den Höfen ankommen, kritisierte der Geschäftsführer der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), Torsten Staack, laut einem Bericht des NDR vom Dienstag. Oft hake es bei der Bewilligung der staatlichen Unterstützung - dies habe in etlichen Fällen ein finanzielles Desaster für die Schweinemäster zur Folge. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen gerieten derzeit in Existenznot.

Die Betriebe bräuchten jetzt politischen Rückhalt, hieß es vor einem am Dienstag geplanten Kongress zur Agrarpolitik mit Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir und Bundesumweltministerin Steffi Lemke (beide Grüne). Dabei soll es um Überlegungen für eine nachhaltige Agrar- und Ernährungswirtschaft gehen.

Auch der niedersächsische Bauernverband setzt sich für mehr und raschere Hilfen ein, vor allem wenn Ställe tiergerecht umgebaut wurden. Der Absatz vieler Schweinehalter in Deutschland hatte im vergangenen Jahr etwa wegen der Corona-Einschränkungen in der Gastronomie und fehlender Großveranstaltungen unter ausgefallenen Bestellungen gelitten.

Aufgrund der Afrikanischen Schweinepest (ASP) sind zudem internationale Märkte für die deutschen Schweinemäster weggebrochen, insbesondere der lukrative chinesische Markt.

(dpa)

Werner über seine Corona-Infektion: Schnaufen "beim Treppensteigen"

07:01
18.01.2022
Fußball-Nationalspieler Timo Werner ist durch seine Corona-Infektion Ende vergangenen Jahres körperlich sehr beeinträchtigt worden. Wie der 25 Jahre alte Profi des FC Chelsea im Interview des TV-Senders Sky Sport erläuterte, habe ihn das Virus «schon ein bisschen schlimmer erwischt, und da bin ich auch froh, dass mich die medizinische Abteilung eher langsam wieder an den Spielbetrieb herangeführt hat».

Der Verlauf sei bei ihm so ähnlich wie bei Bayern-Profi Joshua Kimmich gewesen, er habe vier, fünf Tage langsames Aufbautraining gemacht, um in die Belastung zu kommen. Schwierig sei gewesen, «zehn Tage gar nichts zu machen: Bei mir war eher das Hauptproblem, dass ich beim Treppensteigen ziemlich schnaufen musste, was für einen Fußball ungewöhnlich war», sagte Werner, der bisher 47 Spiele in der deutschen Nationalmannschaft absolvierte. Wenn er in einem Büro tätig wäre, hätte er locker nach sieben Tagen wieder die Arbeit aufnehmen können, aber «als Hochleistungssportler war das einfach nicht möglich», unterstrich Werner.

Der Ex-Leipziger war am 16. Dezember positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wegen der Infektion hatte er zu Beginn des Jahres das Top-Duell der Premier League gegen den FC Liverpool verpasst, in dem sich die beiden Manchester-City-Verfolger 2:2 getrennt hatten. In der Tabelle liegen die Londoner derzeit mit 43 Zählern auf Platz drei und haben 13 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Man City.

(dpa)

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