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Mehr als eine halbe Million Corona-Impfungen am Wochenende

11:10
17.01.2022
In Deutschland sind am Wochenende mehr als eine halbe Millionen Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Am Sonntag wurden 129 000 Impfungen vorgenommen, am Samstag waren es 408 000, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Montag hervorgeht.

Mindestens 60,5 Millionen Menschen haben den vollständigen Grundschutz gegen das Coronavirus mit der meist nötigen zweiten Impfung erhalten. Das entspricht mindestens 72,7 Prozent der Bevölkerung. Hier liegt wie auch bei der Quote Erstgeimpfter Bremen im Bundesländer-Vergleich an der Spitze. Sachsen ist jeweils Schlusslicht.

Eine zusätzliche Auffrischungsimpfung haben 39,2 Millionen Menschen (47,1 Prozent) erhalten. Diese ist wichtig für einen wirksamen Schutz vor der ansteckenderen Virusvariante Omikron. Beim Anteil der Menschen mit Auffrischungsimpfungen ist das Saarland vorn, auch hier liegt Sachsen am Ende der Skala.

Mindestens eine Impfdosis erhalten haben bisher 62,4 Millionen Menschen (75,1 Prozent). Die Bundesregierung strebt eine Quote von 80 Prozent Erstgeimpfter bis Ende Januar an.

Auf dem RKI-Dashboard wird darauf hingewiesen, dass die Impfquoten als Mindestimpfquoten zu verstehen sind, «da eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem nicht erreicht werden kann». Das Robert Koch-Institut geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote um bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt.

(dpa)

Deutsche Handballer fordern schnellere Corona-Testergebnisse

10:11
17.01.2022
Der Deutsche Handballbund fordert bei der Europameisterschaft eine zügigere Auswertung der Coronatests. «Die Labore arbeiten nicht in allerhöchster Geschwindigkeit», monierte DHB-Sportvorstand Axel Kromer am Montag. «Wir wünschen uns, dass das schneller geht und haben das auch mit der EHF besprochen.»

Nach dem positiven Corona-Fall bei Rückraumspieler Julius Kühn, der sich im deutschen Vorrundenspielort Bratislava in Quarantäne befindet, hatte der gesamte DHB-Tross am Sonntag einen PCR-Test absolviert. Die Ergebnisse lagen laut Kromer bis zum Montagvormittag noch nicht vor. Generell beschäftige man sich im deutschen Team aber nicht zu intensiv mit der Pandemie und deren Auswirkungen auf das Turnier in Ungarn und der Slowakei. «Wir schauen nicht so viel auf die Corona-Lage, sondern mehr auf den Sport. Wir wissen, dass wir uns in einer Blase befinden und an die Hygieneregeln halten», sagte Kromer.

Rechtsaußen Timo Kastening betonte: «Ich habe seit geraumer Zeit gar keine Lust mehr, über dieses Thema zu sprechen. Wenn du positiv bist, dann bist du positiv. Dann kannst du nur auf einen milden Verlauf hoffen, das wünsche ich jedem.» Es bestehe immer eine Ansteckungsgefahr, wenn man sich entscheide, an einem Großturnier teilzunehmen. «Da kann man die Kontakte nicht auf Null herunterfahren», sagte Kastening.

(dpa)

RKI registriert 34 145 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 528,2

10:10
17.01.2022
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit einen neuen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 528,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 515,7 gelegen, vor einer Woche bei 375,7 (Vormonat: 413,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 34 145 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.57 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 25 255 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 30 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 52 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 8 000 122 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 3,14 an (Freitag 3,23). Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 7 000 000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 115 649.

(dpa)

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